17.September 2007 – 12:08
Der Mailinglisten-Server der Unifr unterstützt neu die
Benutzer-Authentifizierung mittels AAI.
D.h., die Benutzer der UniFR, als auch die Benutzer anderer Universitäten und Organisationen, welche Mitglied der AAI-Federation sind, können sich mit ihrem gewohnten Benutzernamen und Passwort anmelden.
Wählen Sie dazu den Link ‘SWITCHaai Login‘ auf der Startseite des Mailinglisten-Servers.
Die von der Universität Freiburg eingesetzte Lösung zum Schutz Ihrer E-Mails vor Viren- und SPAM heisst Mailcleaner. Sie bietet neue Möglichkeiten für die Filterung von Spam (unerwünschte Werbe- und gefährliche Mails) und erkennt und filtert Viren. Gefilterte Mails werden unter Quarantäne gesetzt. Periodisch (gemäss Ihren persönlichen Einstellungen) erhalten Sie einen Bericht über die gefilterten Mails. Sie als Benutzer haben die volle Kontrolle wie Mailcleaner mit den als SPAM taxierten Mails umgehen soll.
Wie Mailcleaner funktioniert und wie Sie Ihre Mailcleaner-Einstellungen einsehen und anpassen können steht in der Benutzer-Dokumentation.
Über folgenden Link können Sie sich auf Mailcleaner anmelden: https://mailcleaner.unifr.ch
(Bitte beachten Sie, dass Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und Passwort anmelden.)
Jeder Uni-Angehörige besitzt eine persönliche E-Mail-Adresse. Auf die dazugehörige Mailbox hat nur sie/er mittels persönlichem Passwort Zugriff. Im Zusammenhang mit gewissen Tätigkeiten von einzelnen Personen oder Gruppen besteht häufig das Bedürfnis nach einer unpersönlichen oder gemeinsamen E-Mail-Adresse, im Folgenden auch funktionale Adresse genannt.
Der Informatikdienst stellt dazu 2 Möglichkeiten zur Verfügung, eine sogenannte Mailverteilerliste, auch Mailingliste genannt, als auch einen gemeinsamen Ordner (Public Folder) mit E-Mail-Adresse.
Die beiden Möglichkeiten sind auf der Seite ‘Nicht-persönliche E-Mail-Adressen‘ genauer erklärt. Ebenfalls finden Sie dort den Link zu den entsprechenden Antragsformularen.
Seit November 2006 haben wir auf unserem Mail-Gatway (smtp.unifr.ch) als zusätzliche Massnahme im Kampf gegen SPAM das Greylisting mit Erfolg eingeführt.

Die enorm wachsende Menge von SPAM-Mails führte dazu, dass unsere Server mit der Filterung von SPAM-Mails zu sehr ausgelastet waren. Im Herbst 2006 registrierten wir z.T. mehr als 100′000 Mails pro Tag mit einem Anteil von 80 bis 90% SPAM! Dies bedeutete eine erhebliche Auslastung unserer Server und führte zu zeitweiligen grösseren Verzögerungen in der Mailzustellung.
Zusätzliche Massnahmen waren notwendig, wobei die Erhöhung der Leistung unter den aktuellen Umständen und der sich abzeichnenden Entwicklung nur kurzzeitige Abhilfe wäre. Ein anderer Lösungsansatz, das sogenannte ‘Greylisting’ bot sich an. Wie Sie aus obiger Abbildung sehen können (rote Kurve) erzielten wir mit dieser Methode einen massiven Rückgang des SPAM-Anteils (30-35%) und stellten somit keine Überlastungen der Server mehr fest.
Wie funktioniert Greylisting?
Kurz zusammgefasst besteht die Methode darin, dass eine eingehende Mail vom Server zuerst mit einem temporären Fehler zurückgewiesen wird. Ein ‘Spammer’ oder E-Mail-Würmer unternehmen in den allermeisten Fällen nur einen Versuch die Mail zuzustellen. Ein korrekt konfigurierter Mail-Server hingegen wird ein paar Minuten später ein weiterer Versuch unternehmen die Mails zu senden. Beim Greylisting merkt sich unser Server also die IP-Adresse des Absenders, die Absenderadresse und die Emfängeradresse. Kennt er diese bereits, nimmt er die E-Mail an und leitet sie weiter.
Eine ausführlichere Erklärung zur Funktionsweise finden Sie auf folgenden Seiten:
www.greylisting.org
de.wikipedia.org/wiki/Greylisting