Aktuelles im Herbst 2017 ...
Actualités au semestre d'automne 2017

Lehrveranstaltungen * Tagungen * Publikationen * Ereignisse

Cours * Colloques * Publications * Événements


Lehrveranstaltungen / Cours

vgl. http://gestens.unifr.ch -> Theologische Fakultät/Faculté de théologie -> Hallensleben

 


Tagungen und andere Veranstaltungen/Colloques et d'autres manifestations

 

90 Jahre/ans Catholica Unio Internationalis

Vor 90 Jahren wurde der Sitz der Catholica Unio nach Fribourg verlegt. Dieses katholische Hilfswerk, das den christlichen Osten unterstützt, wird zur Zeit von Mons. Charles Morerod, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, präsidiert. Ein Festakt findet im Beisein des Bischofs an der Universität Freiburg statt. Den Festvortrag hält der gebürtige Libanese Nabih Yammine über "Zwei Friedenseremiten - hl. Bruder Klaus und hl. Charbel"

Il y a 90 ans, le siège de la Catholica Unio fut transféré à Fribourg. Cette oeuvre catholique d'entraide qui soutient l'Orient chrétien est actuellement présidée par Mgr Charles Morerod, évêque de Lausanne, Genève et Fribourg. Un acte festif aura lieu à l'Université de Fribourg en présence de Mgr Morerod. L'orateur libanais-suisse, M. Nabihe, donnera une conférence sur "Deux ermites de la paix - Saint Nicolas de Flue et Saint Charbel".

Datum/date : 10.10.2017

Ort/lieu : Salle Jäggi, Université Miséricorde 

Programme (deutsch) / Programme (français)

 


2. November / 2 novembre 2017, 10h-18h

Hoffnung auf ewiges Leben?
Espérance de la vie éternelle ?

Programme ...

Der Studientag fragt anhand der Glaubens- und Lebenspraxis verschiedener kirchlicher Traditionen nach den theologischen Grundlagen für den Umgang mit den Themen Tod und Sterben, Hoffnung über den Tod hinaus, Hoffnung für die ganze Schöpfung, ewiges Leben. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die Praxis: Was hilft Menschen heute, im Wissen um den Tod das Leben zu gestalten?
Die Veranstaltung wird gemeinsam organisiert vom Institut für Ökumenische Studien der Universität Freiburg, der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz und der Neuapostolischen Kirche in der Schweiz. Auslöser für die Tagung ist die Feststellung, dass in den verschiedenen christlichen Kontexten die kirchliche Praxis wie auch die theologischen Reflexionen zu Sterben, Tod und ewigem Leben sehr unterschiedlich sind. Der Studientag richtet sich an Personen, die im kirchlichen Umfeld tätig sind, sowie an ein ökumenisch interessiertes Publikum.

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A partir de la pratique de la foi dans différentes traditions ecclésiales, la journée d’études examine les bases théologiques qui permettent d’aborder les thèmes ci-après : la mort, l’espérance au-delà de la mort, l’espérance pour toute la création, la vie éternelle. L’accent sera mis sur la question : Qu’est-ce qui aide aujourd’hui les êtres humains à vivre leur vie tout en étant conscients de leur mortalité ?
Le colloque est organisé conjointement par l’Institut d’études œcuméniques de l’Université de Fribourg, la Communauté de travail des Églises chrétiennes en Suisse et l’Église néo-apostolique. L’idée du colloque est née du constat que la pratique ecclésiale et les réflexions théologique sur la mort et la vie éternelle divergent beaucoup dans les différents contextes chrétiens. La Journée d’études s’adresse aux personnes qui travaillent dans la pastorale ainsi qu’à un public intéressé aux questions œcuméniques.
  

Dienstag, 7. November 2017, 14h00-19h15

100 Jahre Max Weber - Wissenschaft als Beruf. Aktuelle Herausforderungen

Programm ...

Am 7. November 1917 referierte Max Weber im Kunstsaal einer Münchner Buchhandlung über «Wissenschaft als Beruf». Auch heute stellt sich für junge Akademiker und Akademikerinnen die Frage, ob es sinnvoll ist, eine Hochschulkarriere anzustreben. Selbst für diejenigen, die in Forschung und Lehre an der Universität tätig sind, kommt die Frage nach ihrer Rolle und Verantwortung im Rahmen der Wissenschaft nicht zur Ruhe. Immer neu stehen Universitäten, Forschende, Lehrende und Studierende vor der Aufgabe, sich gegen Politisierung und Ideologisierung zu wehren. Die Debatte setzt sich fort, inwiefern die Wissenschaft zwar normative Wahrheiten anzielt, die Frage nach dem Sinn des Lebens aber unbeantwortet lässt.
Webers Opus neu zu lesen, öff net zugleich den Blick auf neue Herausforderungen. So scheint die moderne Universität neuerdings vor allem von wirtschaftlichen Interessen und Nutzenrhetorik bedroht. Spätestens seit «postfaktisch» 2016 von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Wort des Jahres gewählt wurde, stellt sich die Frage, ob wissenschaftliche Wahrheiten ihre Legitimität verlieren und der Willkür der Emotionen und Optionen weichen müssen.
Experten zum Werk von Max Weber geben Anregungen zur lebendigen Weiterführung einer stets aktuellen Debatte. 


Colloque international / International Conference 16.-18.11.2017:

La synodalité et sa mise en pratique –
un «topos» théologique de l'Église en Orient et en Occident
Synodality and its implementation –
a theological "topos" for the Church in East and West

Programme...

Die Frage der „Synodalität“ gewinnt in den letzten Jahren an Bedeutung: in den ökumenischen Dialogen, aber auch in dem Diskurs über eine der modernen Gesellschaft angepasste Ekklesiologie, in der partizipative Prozesse konstitutiver Bestandteil der Leitungsstruktur der Kirche sind, und bei der Suche nach einer entsprechenden Kirchenreform. Die Tagung setzt sich zur Aufgabe, den katholisch-orthodoxen Dialog durch die wissenschaftliche Klärung zu unterstützen.
Alle vierzehn autokephalen orthodoxen Kirchen, die am internationalen Dialog mit der katholischen Kirche beteiligt sind, werden auf der Tagung vertreten sein. Die Referenten werden auf der Grundlage einer Dokumentation der Reglemente ihrer Kirchen die jeweilige synodale Praxis darlegen und deren ekklesiologische Implikationen analysieren.
Die katholischen Gesprächspartner werden – unter Berücksichtigung des lateinischen Kirchenrechts (CIC = Codex iuris canonici, 1983) wie auch des Rechts der katholischen Ostkirchen (CCEO = Codex canonum ecclesiarum orientalium, 1991) – die synodalen Elemente im Bereich der katholischen Tradition herausarbeiten, die insbesondere seit dem II. Vatikanischen Konzil neu belebt und intensiviert werden.

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La question de la « synodalité » reçoit de plus en plus d'importance au cours des dernières années : dans les dialogues œcuméniques, mais également dans le discours en vue d'une ecclésiologie qui correspond à la société moderne où les procédures de participation font partie d'une bonne gouvernance, et dans la recherche d'une réforme de l'Église qui en tient compte. Le Colloque a pour but de soutenir le dialogue catholique-orthodoxe par une clarification scientifique.
Toutes les quatorze Églises orthodoxes autocéphales qui participent au dialogue international avec l'Église catholique seront représentées lors du Colloque. Sur la base d'une documentation des règlements de leurs Églises, les intervenants présenteront la pratique synodale respective en analysant ses implications ecclésiologiques.
Les partenaires catholiques – en tenant compte du droit canon latin (CIC = Codex iuris canonici, 1983) ainsi que du Droit des Églises catholiques orientales (CCEO = Codex canonum ecclesiarum orientalium, 1991) – présenteront les éléments synodaux de la tradition catholiques, revitalisés et intensifiés notamment depuis le Concile Vatican II. 

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The question of "synodality" is getting more and more important in recent time: in ecumenical dialogues, but also in the reflexion on an ecclesiology that corresponds to modern society where procedures of participation are part of the good governance, as well as in searching for a reform of the Church that respects such kind of processes of decision making. The purpose of the Conference is to support the catholic-orthodox dialogue by a scientific clarification.
All the fourteen Orthodox Autocephalous Churches that participate in the international dialogue with the Catholic Church will be represented during the Conference. On the basis of a documentation of the Official Rules of their Churches, the speakers and experts will present the synodal practise and analyse the ecclesiological implications.
The catholic partners – with reference to the latin canon law (CIC = Codex iuris canonici, 1983) as well as to the law of the catholic oriental Churches (CCEO = Codex canonum ecclesiarum orientalium, 1991) – will present the synodal elements of the catholic tradition that are revalued and intensified specially since the II Vatican Council.


Expertengespräch: 29./30. November 2017

Die Zukunft der Hagiologie und Hagiographie:
Walter Nigg und Ida Friederike Görres und ihr Erbe

Studientag mit Frau Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Dr. Uwe Wolff u.a.

Programm ...

Der reformierte Pfarrer Walter Nigg, der mit seinem Buch „Große Heilige“ auch katholischen Christen einen Impuls zur Wiederentdeckung der Heiligen gab, sagte 1971 am Grab von Ida Friederike Görres, seiner katholischen „Kollegin“: Ihre große Leistung „war unbedingt ihr Durchbruch zur neuen Hagiographie, der noch immer viel zu wenig in seiner Bedeutung erkannt ist. Sie hat ihn geleistet in einer Stunde, als dem Christen infolge der süßlichen Klischees das Bild der Heiligen aus den Augen zu entschwinden drohte ... Dabei ging es ihr nicht um eine Glorifizierung der Person, sondern stets um eine Verherrlichung Gottes, der uns diese nie genug zu liebenden Boten gesandt hat ... ich stehe in dieser Stunde ganz bestürzt da, weil ich weit und breit niemanden sehe, der auch nur von entfernt fähig wäre, ihre Tätigkeit auf diesem Gebiet weiterzuführen“.
Was wird aus dem Erbe von Walter Nigg und Ida Friederike Görres? Welche Zukunft haben Hagiologie und Hagiographie in Theologie und Verkündigung?


8 au 10 décembre 2017

Colloque international à Paris - en collaboration avec l'Institut de théologie orthodoxe St-Serge

LA RÉCEPTION DU CONCILE DE MOSCOU (1917-2017) :
comment vivre et partager la conciliarité ecclésiale ?

Programme ...

La réunion du Concile panorthodoxe de Crète en juin 2016, fruit d’une longue gestation, a été un évènement majeur pour l’Orthodoxie. Toutefois, par son succès mitigé, ce concile a aussi révélé des difficultés persistantes au sein de l’Église orthodoxe et a illustré la « crise de la conciliarité » diagnostiquée depuis longtemps par le père Alexandre Schmemann. Or la conciliarité ecclésiale et son mode d’application constituaient l’un des enjeux majeurs du Concile local de l’Église de Russie, réuni il y a cent ans à Moscou ; malgré son interruption brutale, cet évènement allait susciter un renouveau de la réflexion ecclésiologique dans la diaspora russe en Occident. Réunissant spécialistes, historiens et théologiens de tous horizons, ce colloque scientifique, oecuménique et international abordera la réception multiforme et diachronique, au cours du siècle écoulé, des décisions ecclésiologiques prises par le Concile de Moscou. Il visera à en rappeler les apports et les enjeux trop souvent oubliés et pourtant toujours actuels et déterminants pour l’avenir de l’Orthodoxie.

Unkostenbeitrag / participation aux frais : 100.- CHF


14. Dezember 2017

Prof. Dr. Jürgen Werbick, Münster: KATHOLIZISMUS

Vortrag und Diskussion

Im Anschluss an das Gedenkjahr der Reformation wird im Gespräch mit auswärtigen Referierenden der Blick auf den Katholizismus gerichtet, um nach dessen theologischem, sozialem und historischem Selbstverständnis zu fragen.


 

Publikationen / Publications

Zahlreiche Publikationen sind im Druck - Neuigkeiten folgen!

Un assez grand nombre de publications est en préparations - des nouvelles suivront !

Bereits erschienen: Unser Beitrag zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution 2017:

DE PROFUNDIS. Vom Scheitern der russischen Revolution,

Herausgegeben von Ulrich Schmid.
Mit einer Einleitung von Karl Schlögel,
Suhrkamp Verlag: Berlin 2017.
   
Darin: Sergij Bulgakow, Beim Gastmahl der Götter. Pro und contra
(146-239). Übersetzt von Regula Zwahlen
an der Fribourger "Forschungsstelle Sergij Bulgakov.

Zum Werk: Der epochale Band versammelt zeitgenössische Reaktionen auf die Oktoberrevolution. "Das Schicksal mancher Bücher gleicht dem einer Flaschenpost: dem Meer übergeben, meist von Schiffbrüchigen, in der Hoffnung, dass die Botschaft irgendwann und irgendwo doch in die Hände von jemandem gerät, der in der Lage ist, sie zu entziffern oder doch wenigstens weiterzugeben an jene, für die die Botschaft bestimmt war. De profundis aus dem Jahre 1918 ist eine solche Flaschenpost" (Karl Schlögel).

 

 

Ereignisse / Événements

19.9.2017:

Kardinal Koch im Interview mit Prof. Barbara Hallensleben über die neuesten Entwicklungen im orthodox-katholischen Dialog:

"Konstruktiver Geist". Kardinal Koch zu den Ergebnissen des Dialogs auf Leros

in: KNA-Ökumenische Informationen 38 (19. September 2017) 

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1.10.2017:

Die neuen Ankündigungen des ökumenisch ausgerichteten Doktoratsprogramms DE CIVITATE HOMINIS sind online !

Les annonces du programme doctoral avec orientation oecuménique DE CIVITATE HOMINIS sont en ligne !

http://fns.unifr.ch/de-civitate-hominis

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Prof. Dr. Barbara Hallensleben  -   Av. de l'Europe 20    -   1700 Fribourg   -  Tel +41 26 / 300 7410    -   Fax +41 26 / 300 9783    -  
email barbara.hallensleben [at] unifr.ch   -   Swiss University