DIE GESCHICHTE JERUSALEMS UND DIE ENTSTEHUNG DES MONOTHEISMUS
Orte und Landschaften der Bibel,
Band 4,1
1. Auflage 2007
IX, 1384 Seiten mit 725 Abb. in 2 Teilbänden, gebunden
149,00 € [D]
Bei Abnahme der Reihe: 137,10 € [D]
ISBN 978-3-525-50177-1
Kurzinformation
Jerusalem als Knotenpunkt von Judentum, Christentum und Islam.
Ausführliche Information
Jede Kultur erbringt spezielle Leistungen. Die griechische glänzte durch Kunst, Wissenschaft und Philosophie, die römische durch Politik, Recht und Bautechnik. Der Beitrag des kleinen Juda und Jerusalems für die Weltkultur war der Monotheismus, der Glaube an den einen Gott.
Eine frühere Form des Monotheismus, die des Echnaton, blieb Episode. Der jüdische Monotheismus hingegen ist vom Christentum und vor allem vom Islam übernommen und so ein Element der Weltgeschichte geworden. Seit zwei Jahrhunderten gelten diese Religionen vielen als besonders aggressiv und den Frieden gefährdend. Othmar Keel rekonstruiert Schritt für Schritt die stufenweise Entstehung des Monotheismus im Rahmen der Geschichte Jerusalems im 1. Jtd. v.Chr. Er legt dar, auf welche Einflüsse aggressive und intolerante Züge zurückzuführen sind, und mit welchen Argumentationsfiguren man sie schon damals einzudämmen und zu überwinden versuchte.
Unter Berücksichtigung der internationalen Forschung, besonders der israelischen, angloamerikanischen und deutschsprachigen, analysiert er sorgfältig die biblischen Texte, begnügt sich aber nicht damit, sondern ergänzt deren Zeugnis durch das außerbiblischer Texte, archäologischer, epigraphischer und ikonographischer Daten. Zum ersten Mal versucht so eine kompetente Hand das vielfältige Material zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Dieses weicht in manchen Punkten markant von dem ab, das in Theologien und Religionsgeschichten Israels entworfen worden ist, die ausschließlich auf den biblischen Texten basierten. Keel bietet einen umfassenden Überblick über die entscheidenden Elemente und Prozesse, die das Gesicht des biblischen Monotheismus geprägt haben.
Summary
Professor Keel´s latest book reconstructs the gradual development of monotheism in Jerusalem during the first millennium B.C. This monumental task has never been attempted before and the synthesis Keel achieves here, which integrates all of the biblical and extrabiblical texts, archaeological, epigraphic, and iconographic evidence relevant to the subject, is simply awe-inspiring.
Rezensionen
»Keel hat eines jener achtunggebietenden Standardwerke vorgelegt, die ihren Autoren einen Platz unter den grossen Historikern sichern.«
Bernhard Lang, Neue Zürcher Zeitung
»Ein Werk, an dem in Zukunft niemand vorbeikommt, der das biblische Jerusalem wirklich kennenlernen und verstehen will.«
»Das monumentale Opus präsentiert eine Synthese der jahrzehntelangen Arbeit von Othmar Keel und seiner Freiburger Schule.«
»Summa von Othmar Keels wissenschaftlichem Schaffen«
»These two volumes publish a remarkable feat of synthesis«
»Dieses epochemachende Werk darf in keiner seriösen Bibliothek fehlen.«
Ein Handbuch und Studienreiseführer zur Heiligen Stadt
Orte und Landschaften der Bibel,
Band 4,2.
1. Auflage 2007. XIV, 1266 Seiten mit 650 Abb., gebunden, € 99,00
Preis bei Abnahme der Reihe: € 91,10
ISBN 978-3-525-50170-2
Aufgeklärte Begeisterung für eine heilige Stadt.
Kurzinformation
Der Studienreiseführer weckt Begeisterung für Jerusalem – die Stadt, die gezeichnet ist von Konflikten und Brüchen zwischen den Religionen und Völkern, aber auch von dem Reichtum ihrer Traditionen und ihrer Geschichte.
Ausführliche Information
Jerusalem ist eine Stadt, mit der niemand zu Rande kommt. Setzt man einen Fuß auf ihren Boden, verspürt man die Vibrationen zahlloser heroischer Anfänge und dramatischer Tode. Sucht man nach ihrer Religion, wird man von ihren monotheistischen Gottheiten geradezu angefallen. Fragt man nach ihrer Geschichte, muss man sich nicht nur durch mehrere Jahrtausende durcharbeiten, sondern trifft diese Jahrtausende mit ihren religiösen Ansprüchen auch heute noch unvermindert an.
Jerusalem zu beschreiben endet stets im Fragment; so auch das vorliegende Buch, trotz seines Umfangs. Zuviel ist um jeden Stein gekämpft worden, zuviel menschliche Energie wurde in jeden Quadratmeter eingebracht, zu verschiedene Kräfte erheben am engen Platz ihre Ansprüche, als dass ein Buch dies widerspiegeln könnte. Trotzdem wird dies hier gewagt, in Auswahl zwar, aber doch im Detail. Dazu greift Max Küchler auf seine eigenen Erfahrungen als Reisender, Archäologe und Theologe zurück, wertet historische und theologische Texte aus, Analysen und Berichte von Archäologen und Kunsthistorikern, Pläne von Kartographen und Bilder von Photographen und Künstlern. Küchler weckt Begeisterung für Jerusalem und lässt ihren Glanz und ihre Schönheit selbst im Lichte ihrer Brüchigkeit erstrahlen.
Summary
It is rather difficult to pinpoint Jerusalem’s history, religion and people. Notwithstanding the delicate religious and cultural matters Max Küchler’s research has resulted in a theologically informed, sophisticated guide to the Holy City that is valuable to everyone who is interested in Jerusalem.
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Ausgezeichnet mit dem Preis von Franz Josef II von Liechtenstein für herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem christlichen Welt- und Menschenbild befassen.
Rezensionen
»Das Buch bietet ... einen unerschöpflich reichen Schatz an gediegenem Wissen.«
»Dieses Handbuch ... ersetzt eine Reisebibliothek.«
»...it should find a place on every bookshelf...«
»Dieses Buch über Jerusalem ist wohl einzigartig.«
»Das Werk genügt höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen und ist aber doch für den interessierten Besucher der Heiligen Stadt lesbar.«
»Das Buch – eine Notwendigkeit für den archäologisch-historisch-biblisch fundiert Interessierten.«
Leben-Extra – Kleine Zeitung
»Ein Werk, an dem in Zukunft niemand vorbeikommt, der das biblische Jerusalem wirklich kennenlernen und verstehen will.«
Biblische Reisen
»Dieses großartige Werk kann man - zumal in Kürze - nicht angemessen beschreiben, sondern sollte es ohne Zögern kaufen und studieren.«
»Das Buch eröffnet selbst den Kennern Jerusalems noch zahlreiche neue Perspektiven.«

