Im September 2008 öffnete das Sprachenzentrum zum Semesterbeginn seine Türen. Hervorgegangen ist es aus dem ehemaligen Lern- und Forschungszentrum Fremdsprachen (LeFoZeF / CERLE) und es erbte von dessen Fachkenntnissen und Know-how in Fragen des Erwerbs und der Vermittlung von Fremdsprachen. Das LeFoZeF war spezialisiert auf den Unterricht von Französisch, Deutsch, Englisch und Italienisch als Fremdsprachen und auf Fragen der Mehrsprachigkeit. Es war Geburtsstätte des Programms Bilingue Plus der Universität und des Selbstlernzentrums (früher „Mediathek“) mit seinen Lernmaterialien und ‑medien für das Selbststudium von Sprachen. Die Fachbibliothek Fremdsprachen (BLE) wurde ebenfalls unter dem LeFoZeF aufgebaut.
Das LeFoZeF hatte ein dreifaches Mandat: Fremdsprachenunterricht (FSU), Forschung und Entwicklung. Letztere sind jetzt in der Verantwortung des Studienbereichs Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik der Philosophischen Fakultät sowie des Instituts für Mehrsprachigkeit, während das Sprachenzentrum in erster Linie für den FSU zuständig ist.
Neben dem Unterricht in Französisch, Deutsch, Englisch und Italienisch als Fremdsprachen gingen auch der spezialisierte Sprachunterricht für das Programm BilinguePlus sowie das Selbstlernzentrum in den Verantwortungsbereich des Sprachenzentrums über, um Synergien zu ermöglichen.
Der Auftrag des Sprachenzentrums besteht vorab im Angebot eines professionellen FSU im Geist des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. - Zur Schaffung einer qualitativ hoch stehenden Lernumgebung für die Studierenden gehören die kontinuierliche Überprüfung und Reflexion der Unterrichtspraxis ebenso wie die Analyse von Weiterentwicklungen in Fragen des Fremdsprachenerwerbs und ‑unterrichts.
Das wichtigste Ziel ist es, möglichst vielen Studierenden und Forschenden der Universität Freiburg passende Fremdsprachenlernangebote machen zu können und sie damit in ihrer Mobilität innerhalb und ausserhalb der Universität zu fördern und zu unterstützen.
Schliesslich ist das Sprachenzentrum eine lebendige Struktur bestehend aus administrativen Mitarbeitenden, Bibliotheks- und Mediatheksmitarbeitenden, Unterrichtenden, einer Direktorin und einer grossen Zahl von Benutzerinnen und Benutzern. Alle Mitglieder dieser Gemeinschaft tragen dazu bei, dass das Sprachenzentrum in Harmonie und gegenseitigem Respekt wachsen und gedeihen kann.