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Thomas von Aquin - Summe der Theologie
Prima Pars

Quaestio 42

Prooemium

Iª q. 42 pr.
Deinde considerandum est de comparatione personarum ad invicem. Et primo, quantum ad aequalitatem et similitudinem; secundo, quantum ad missionem. Circa primum quaeruntur sex. Primo, utrum aequalitas locum habeat in divinis personis. Secundo, utrum persona procedens sit aequalis ei a qua procedit, secundum aeternitatem. Tertio, utrum sit aliquis ordo in divinis personis. Quarto utrum personae divinae sint aequales secundum magnitudinem. Quinto, utrum una earum sit in alia. Sexto, utrum sint aequales secundum potentiam.

 

Zweiundvierzigestes Kapitel.
Die Gleichheit und Ähnlichkeit der göttlichen Personen.

ÜberIeitung.

„Wann Er wird zu mir kommen, so werde ich Ihn nicht sehen; und wann Er wird von mir weichen, so werde ich es nicht merken.“ (Job 9, 11.)

„Welcher Unterschied aber besteht,“ schreibt Augustin (3. contra Maxim. 14.), „zwischen diesem Ausgehen des Sohnes und dem des heiligen Geistes; das weiß ich nicht, dazu bin ich nicht stark genug, das zu erkennen bin ich unzureichend.“ Der heilige Kirchenvater will damit nicht sagen, daß kein Unterschied bestände zwischen der Zeugung des Wortes und dem „Ausgehen“ des heiligen Geistes; er sagt eben ganz dasselbe, was Thomas oft genug wiederholt hat: „Welcher Art das Ausgehen des heiligen Geistes ist, wissen wir nicht, wir können deshalb weder die Person des heiligen Geistes noch ihr Ausgehen mit einem passenden und entsprechenden Namen bezeichnen; wir sagen heiliger Geist, Liebe; wir nennen den Ursprung Ausgehen, weil in diesen Worten eine irgend welche, wenn auch nur im allgemeinen entsprechende Ähnlichkeit mit der dritten Person angedeutet wird oder weil sie wegen ihrer Allgemeinheit sich nicht dem widersetzen, daß sie auf das Göttliche nach dieser Seite hin bezogen werden.“ Es ist dasselbe, was hier bei Job gesagt wird: „Wann Er zu mir kommt, ich werde Ihn nicht sehen: und wann Er von mir weicht, ich werde es nicht merken.“

Warum aber hier das Geheimnis bereits mitten im Einwirken auf das Geschöpfliche beginnt, das ist früher angedeutet worden. Die Liebe richtet sich auf das einzeln Wirkliche, auf das Gute, soweit es außen thatsächlichen Bestand hat. Ist der Grund davon, warum die eine Wirklichkeit gerade so ist und nicht anders innerhalb des Wirklichen? Nejn! Können wir deshalb das Wirkliche lieben, weil der ausreichende Grund gerade dafür, daß es Wirklichkeit hat und sonach liebenswert ist, von außen her in uns tritt; wie z. B. der allgemeine Grund, warum etwas mit vielem Anderen einer gewissen Seinsstufe angehört, wie das Wesensvermögen des Dinges 274. [S. 186] in uns tritt und wir darum die einzelne Pflanze als der allgemeinen Pflanzengattung angehörig und den einzelnen Menschen als dem allgemeinen Menschsein unterworfen erkennen. Nein! Was das Ding außen nicht in sich schließt, das kann es in uns nicht offenbaren. Der zwingende Grund in uns oder besser der ausreichende Grund, warum wir dies gerade lieben und nicht jenes, ist uns verborgen.

„Der Geist weht, wo er will? und du hörst seine Stimme; du weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht.“ Seine Stimme hörte Paulus: „Saulus, Saulus, warum verfolgst du mich?“ Aber weder woher er kam, wußte er: „Wer bist Du Herr?“ fragte er; — noch wohin er ging: „Was willst Du, daß ich thue.“ „Seine Stimme hörte“ Petrus; der Blick des Herrn traf ihn. Aber „woher er kam“; daß Er gerade ihn herausnahm und bekehrte und andere viel weniger Schuldige liegen ließ, das wußte er nicht. Und deshalb gerade war seine Zerknirschung um so tiefer, weil auf ihn, den Unwürdigsten, der gnadenreiche Blick gefallen war; — niemals vergaß er mehr, daß auch er nicht wußte, „wohin er ging;“ daß auch er noch verloren gehen konnte und so „durch gute Werke seine Auserwählung sicher stellen mußte“. Wir „hören seine Stimme“, wenn unsere Undankbarkeit sich erdrückend vor die Augen unseres Geistes stellt. Aber „woher er kommt“, daß gerade an einem Orte und zu einer Zeit, wo wir es am wenigsten vermuten konnten, vielleicht mitten im fröhlichen Festgetümmel die unbestimmte Sehnsucht nach dem einen kostbarsten Gute unjer Herz mit Macht erfaßt; das wissen wir nicht. Und ob es wirklich der heilige Geist ist, ob Er in uns dies wirkt oder ob es ein natürlicher Eindruck ist; „wohin er geht,“ das wissen wir auch nicht. „Und wenn Er kommt, wir sehen Ihn nicht; und wenn Er weicht, wir merken es nicht.“ „Es weiß der Mensch nicht, ob er der Liebe oder des Hasses würdig ist.“

Und wie sollten wir das wissen! Bei den rein stofflichen Dingen ist durch die Natur selber die Richtung auf ein bestimmtes Gut vorgeschrieben. „Die Natur bestimmt zu Einem,“ sagte oben Thomas. „Aus den Dornen kommen keine Trauben und aus den Disteln keine Feigen;“ sagt der Herr. Jedes Ding hat von Natur eine gewisse Zweckrichtung erhalten; und nur die einzelnen Umstände der entsprechenden Wirklichkeit haben den Grund nicht in der Natur des Dinges. In uns aber tritt zur stofflichen Natur hinzu ein alle stoffliche Beschränktheit überragendes Vermögen, welches die Vermittlung abgeben soll, um diese Natur selber zu durchdringen und zu erheben und die Bande ihrer Notwendigkeit zu zerbrechen.

Wo nun liegt die Form unseres freien Willens, der gemäß er wirken und zuerst wollen soll? In der Vernunft. Aber was sagt diese Form? Es ist das allgemeine Wesen des Dinges, wonach etwas sein kann oder auch nicht sein kann. Soll diese Form auf ein Einzelnes hin gerichtet werden, so daß sie das Bild und die Ähnlichkeit des Einzelnen werde gemäß dessen Wesenheit, daß sie also das der Vernunft gegenwärtige, auf Einzelnes gerichtete Wort werde? Dann aber wird schon der Anstoß dazu vom freien Willen aus vorausgesetzt; der Wille muß schon auf ein bestimmtes Gut gerichtet sein und er bethätigt infolge dessen die Vernunft, daß sie gemäß der in ihr enthaltenen Form nach den einzelnsten Seiten hin dieses Gut erforsche und vorstelle. Das den Willen richtende und leitende „Wort“ der geschöpflichen Vernunft ist ein „Wort des Herzens“ bereits. Es trägt in sich von vornherein den Anstoß und die Spur der Liebe im Herzen. Alle Vermögen im Menschen unterliegen der Richtung, welche der Wille auf ein bestimmtes Gut hin 279. [S. 187] giebt. Wie kann also diese Richtung, wie kann diesen Anstoß der Wille von der Vernunft aus schöpfen, dem höchsten geschöpftichen Erkenntnisvermögen; wenn eben die Vernunft, um nach bestimmter Richtung hin thätig zu sein, des Anstoßes von seiten des Willens bedarf, wenn ihr Wort bereits mit Recht ein Wort des Herzens ist!

Etwas freilich hat dieser Wille in erster Linie von der Vernunft und ihrer schrankenlosen Allgemeinheit; etwas hat er vom Geschöpflichen. Thomas bezeichnete es oben: „Daß etwas in der Weise sein kann, daß es auch nicht oder anders sein kann; dies ist weit von Gott zu entfernen und von seiner verursachenden Kraft, die niemals fehlgeht; — dies ist eigen dem geschöpflichen Willen als der Ursache des Wirkens.“ Daß der Wille auch nicht wollen kann; daß er das, was er positiv will, nicht wollen kann; — dies ist weit entfernt, die positive Natur und den Charakter des freien Willensaktes auszumachen. Diese Indifferenz ist vielmehr Unvollkommenheit, geschöpfliche Unvollkommenheit.

Aber daß der Wille auf ein einzelnes Gut sich richtet und daß dieser einzelne Alt den Grund in sich trägt, dem Gesamtwohl zu entsprechen; daß dieser Grund innerhalb seiner selbst, innerhalb des Willens in der Weise besteht, daß der Wille Herr ist seiner selbst, von nichts gehindert und beschränkt, daß nun er selber, der Wille, thätigen Anteil nimmt an der Vollendung seiner selbst und des All; das schuldet er zu allererst dem einwirkenden heiligen Geiste, der Urquelle aller Freiheit und Selbständigkeit. Diesen Grund für den einzelnen Alt, soweit er Alt ist, findet er, der geschöpfliche freie Wille, nicht von vornherein in sich selbst; er mag suchen, so weit er will. Er könnte ihn nur in der Vernunft finden. Aber die Vernunft, soweit sie auch immer das Einzelne erkennt, sie erkennt es immer nur unter dem Gesichtspunkte des allgemeinen Wesens, wonach etwas auch nicht sein kann. Sie erkennt den Grund der einzelnen Thatsächlichkeit nicht; insoweit dieses Einzelne gerade einen solchen Grund besitzt, daß, während es ist, es nicht zugleich nicht sein kann; also thatsächliche Notwendigkeit einschließt.

Der freie Wille ist das schwächste Vermögen, wird er sich selbst und der Natur, dem Nichts nämlich seines subjektiven Ursprunges überlassen. Er ist das gewaltigste Vermögen in der Natur, wenn jener Grund in ihm bestimmend bis zum Ende der Thätigkeit waltet, welcher über alles Sein erhaben dem Wesen nach Thätigkeit ist und den ganzen Grund seines Einzelseins in sich trägt. Der heilige Geist bestimmt den Willen, bevor dieser die Vernunft nach einer gewissen Seite hin richtet. Er giebt, indem Er sich gleichsam als Geschenk des Vaters in dem Willen des Geschöpfes niederläßt, den ersten Anstoß und leitet in souveräner Weise, bis daß der Alt die Richtung auf den letzten Zweck für alle Einzelheiten erhalten hat. Unter seinem Anstoße erst innerhalb des Willens selber, bewegt dieser sich, er belebt denn die Vernunft, wendet die Sinne an, stellt sich immer mehr sein Gut vor. Er kann vom ersten Anstoße, den der heilige Geist gegeben, abfallen; denn immer bleibt er geschöpflich und kann auch nicht wirken, so lange er wirkt. Aber wenn er im Alte unter dem zum einzelnen Gute hin richtenden Anstoße des heiligen Geistes beharrt, dann ist all sein Wirken zuerst der Liebe des heiligen Geistes geschuldet und erst in zweiter Linie sich selber, soweit nämlich die Kraft des heiligen Geistes es ihm zu eigen gegeben; soweit sie nämlich in ihm selber bestimmend gewaltet hat.

Begreifen wir nun, wie wir in jedem Alte den Anfang unseres Heiles 285. [S. 188] dem heiligen Geiste, dem Geiste der reinsten Liebe schulden? Können wir es fassen, mit welch unbegrenzter Zuversicht wir Ihm nahen müssen? Fühlen wir es mit, was der Prophet fühlte: „Wenn nicht der Herr in uns gewesen wäre, sage es nun Israel; ja, bekennen wir es laut, wenn nicht Gott in uns gewesen wäre; — da aufstanden die Menschen gegen uns, da sie uns beinahe verschlungen hätten; da ihre Wut gegen uns entbrannt war; — und die Wasser der Trübsal uns beinahe aufgesaugt hätten; — den reißenden Sturzbach hat unsere Seele überschritten und beinahe hätte unsere Seele durchschritten unzugängliches Wasser! Gepriesen sei der Herr, der uns nicht überlassen hat ihren Zähnen.“

So ist es! Der Herr, der Geist der Wahrheit, der Geist der Liebe, „den wir nicht sehen, wenn Er kommt: und wenn Er entweicht, merken wir es nicht; „der uns ohne uns den Anstoß giebt zur Liebe jenes einzelnen Gutes, das zum Allgute Beziehung hat; Er ist es in uns, durch dessen Kraft wir siegen. Das wußten jene Geistesriesen, die heiligen Väter, „die da Tag und Nacht betrachteten im Gesetze Gottes,“ deren „Augen beständig gerichtet waren auf die Berge, von denen die Hilfe kommt“. Tief durchdrangen sie mit erleuchtetem Blicke die Wahrheit der Offenbarung und überlieferten selbige ihren Schülern, der ganzen Kirche. Aber je tiefer sie erkannten, desto mehr lag die Nacktheit aller Kenntnis, die Hilflosigkeit aller Kreatur vor ihnen. Wunderbar war ihre Wissenschaft; aber unendlich wunderbarer war es, daß sie gerade auf Grund ihres Wissens nichts von sich selbst erwarteten, sondern nur um so inniger zum heiligen Geiste um dessen Führung, um dessen Innewohnung in ihren Herzen flehten. Der heilige Geist selber, unbewußt im Herzen thronend, lehrte sie dieses innige Flehen. „Mit unaussprechlichen Seufzern verlangte Er selber in ihnen“ nach der Macht des Vaters, nach der Offenbarung der Weisheit des Sohnes. Unter seinem unbewußten Leuchten im Herzen hoben sich diese selben Hände jener erhabenen Väter der Heiligen, nachdem sie eben die Heilswahrheiten mit weniger Klarheit und unwiderstehlicher Kraft niedergeschrieben, zum Vater der Barmherzigkeit und beschworen Ihn, sie nicht zu verlassen. Ihr Wissen kam ihnen wie Nichtwissen vor; ihre Weisheit war ihnen trocken, wenn sie nicht der Tau der Gnade von oben, wenn sie nicht die Thränenwasser heiliger Zerknirschung benetzten. Ihr Wissen führte sie nur dahin, daß sie mehr das Geheimnis der unendlichen, allein kräftigen Seinsfülle anbeteten, daß sie tiefer überzeugt waren, nur allein von oben, nicht von ihrem Wissen unten, so tief und umfassend es war, könne ihnen der Anstoß zum Guten kommen. „Die Vernunft fliegt voran,“ klagt Augustin, „und es folgt eine schwache oder gar keine Wärme des Willens.“

„Wir sehen Ihn nicht,“ diesen ersten bewegenden Grund alles Guten in uns, „wir sehen Ihn nicht, wenn Er kommt; und wenn Er fortgeht, merken wir es nicht.“ Aber damit wir uns durch diesen Mangel des Schauens und der natürlichen Gewißheit nicht aufhalten lassen, wie mit Adlersflügeln uns zu erheben und kraftvoll ohne Schwäche unter seine Fittiche zu fliehen, hat der Herr alles gethan und thut die heilige Kirche alles, um uns auf die Wirkungen der Macht und der Liebe des heiligen Geistes hinzuweisen.

Der Herr stellt sich gleichsam selber als ohnmächtig hin, nur damit wir die Liebe und die Macht des heiligen Geistes bewundern und uns Ihm in aller Zuversicht hingeben; denn von Ihm kommt alles Heil. „Die Sünden, welche ihr gegen den Menschensohn begeht, die werden vergeben werden; aber die Sünden gegen den heiligen Geist werden niemals 290. [S. 189] vergeben werden, weder in diesem noch in jenem Leben.“ „Wenn der heilige Geist kommen wird, der Tröster, Er wird Euch in alle Wahrheit einführen und euch alles lehren, was ich euch erklärt habe.“ „Es ist gut, sage ich euch, daß ich hingehe, denn wenn ich nicht hinginge, käme der Geist nicht herab.“

Drei Jahre voll von Lehren und Wunderwerken, unaufhörliche Liebeszeichen, die bittersten Schmerzen, der Tod selber des Eingeborenen bringt keine Änderung in der Welt hervor; der stille Karsamstag findet nur eine wahrhaft gläubige Seele. Die Auferstehung, die Himmelfahrt gehen vorüber; — und Angst erfüllt die Herzen derer, die das alles gesehen, sie wagen nicht, den Speisesaal zu verlassen. Der heilige Geist kommt herab — und die Stadt Gottes ersteht auf Erden. Das vorher blinde Auge sieht nun, bie Erde wird erneuert. Er hatte gesprochen durch die Propheten. Er macht nun fruchtbar die Werke Christi. Er triumphiert in allen Landen. In den Sakramenten zeugt Er, kräftigt Er, speist Er, heilt Er, verbindet Er, erleuchtet Er, zeichnet Er jene, welche die Auserwählten durch das Wort Gottes belehren und durch das Opfer versöhnen sollen. In den Gebeten verlangt Er in den Herzen. In den Trübsalen tröstet Er. In den reinen Freuden der Seele jubelt Er. „Im heiligen Geiste“ sind versammelt die Väter der Kirchenversammlungen; „im heiligen Geiste“ bestimmt das Oberhaupt der Kirche, was zum Heile dient; „im heiligen Geiste“ tritt die Seele den Weg an zur Ewigkeit.

Unsichtbar ist Er an sich. Unbekannt ist Er in ganz einziger Weise im Vergleich zu den zwei anderen Personen, so unbekannt, daß Er nicht einen entsprechendenn Namen trägt. Aber seine Wirkungen sind um so bekannter. Den Ursprung seines Heiles, den Ursprung und die zum einzelnen Gute hinbewegende erste Kraft kennt der Mensch bei keinem seiner Alte; denn seiner Natur, der Natur seiner Vernunft nach, kennt er nicht den Grund, warum das einzelne so gerade ist, wie es ist; seine Vernunft richtet sich ja immer aufs allgemeine. Aber dieser Grund für alles Elnzelne und zumal der hinreichende Grund für jeden einzelnen freien Alt ist enthalten in der Macht des Vaters, in der Weisheit des Sohnes, in der Liebe des heiligen Geistes. Völlig gleich sind diese drei hochheiligen Personen; sie sind unzugänglich für die Kenntnis der Natur, für die Kenntnis des Glaubens. Der heilige Geist deutet darauf schon nach seinem Namen, schon nach seinem „Ausgehen“ hin. Er, der hier auf Erden in seinen Wirkungen, wie sie thatsächlich vor uns stehen am meisten bekannt ist, Er hat, was seine eigentliche persönliche Eigenheit, seinen Ursprung in Gott anbetrifft, nicht einmal einen eigenen Namen. Wir sind ungenügend dafür, wie Augustin oben sagte, wir sind ohnmächtig dafür, wir sind unfähig. Ihn aus den Kreaturen auch nur eigens zu benennen. Er ist der Geist, „der alles durchforscht, auch die Tiefen der Gottheit;“ und um so mehr die des Menschen; der aber nie von uns durchforscht werden kann. Denn „wenn Er kommt, wir sehen Ihn nicht; wenn Er Sich entfernt, wir merken es nicht“. 294. [S. 190]

 

 

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Letzte Änderung am 1. August 2012.
Gregor Emmenegger