Titel newsletter aktuell suche Titel werke start
Augustinus (354-430) - Bekenntnisse (Confessiones)
Dreizehntes Buch

28. Warum hat Gott gesagt, daß alles, was er geschaffen habe, sehr gut sei?

Und du sahest, o Gott, alles, was du geschaffen, und "siehe, es war sehr gut"1; auch wir sehen es, und siehe, alles ist sehr gut. Nachdem du die einzelnen Gattungen deiner Werke ins Leben gerufen hattest und sie wirklich da waren, da sahest du, daß dies und das gut war. Siebenmal, zählte ich, steht geschrieben, du habest gesehen, daß das, was du geschaffen, gut ist, das achte Mal aber heißt es, du habest alles, was du geschaffen, gesehen, und siehe, es ist nicht nur gut, sondern alles in seiner Gesamtheit ist sogar sehr gut. Denn jedes einzelne für sich war nur gut, alles zusammen aber [S. 372] war gut und zwar sehr gut. So ist es auch mit jedem schönen Körper; der Körper, der aus lauter schönen. Gliedern besteht, ist bei weitem schöner als die einzelnen Glieder selbst; denn mögen diese einzeln auch noch so schön sein, so wird doch erst durch ihre übereinstimmende Ordnung ein harmonisches Ganzes gestaltet.

1: Gen. 1,31.

 

 

Informationen
Quellenangabe
Inhaltsverzeichnis

Navigation
Erstes Buch
Zweites Buch
Drittes Buch
Viertes Buch
Fünftes Buch
Sechstes Buch
Siebtes Buch
Achtes Buch
Neuntes Buch
Zehntes Buch
Elftes Buch
Zwölftes Buch
Dreizehntes Buch
. . Mehr
. . 20. Allegorische Deutung ...
. . 21. Allegorische Deutung ...
. . 22. Von der Erneuerung ...
. . 23. Worüber urteilt ...
. . 24. Warum hat Gott ...
. . 25. Allegorische Deutung ...
. . 26. Freude und Nutzen ...
. . 27. Bedeutung der Fisc...
. . 28. Warum hat Gott ...
. . 29. Wie soll man es ...
. . 30. Der Wahnwitz der ...
. . 31. Dem Frommen gefällt, ...
. . 32. Überblick über ...
. . 33. Kurze Wiederholung ...
. . 34. Allegorische Deutung ...
. . 35. Gebet um Frieden.
. . 36. Von dem siebenten ...
. . Mehr

Titel Top Back Next
 
Kontakt: Griechische Patristik und orientalische Sprachen - Miséricorde - Av. Europe 20 - CH-1700 Fribourg
Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger