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Ambrosius von Mailand (340-397) - Exameron
Der sechste Tag. Neunte Homilie. (Gen 1,24-26)

X. Kapitel. "Und Gott ruhte" (Gen 2,2): Vom Ruhen Gottes im gerechten Menschen im allgemeinen, in der Menschheit Christi im besonderen.

75.

Doch jetzt zum Schluß unseres Vortrages! Schon ist ja der sechste Tag vorüber und die Weltschöpfung ihrem vollen Umfange nach abgeschlossen, nachdem der Mensch fertig da ist, der in sich die Herrschaft über alle lebenden Wesen trägt, gleichsam summarisch das Universum verkörpert und die Schönheit der ganzen Weltschöpfung widerspiegelt. Ja, wir wollen Ruhe geben; denn auch Gott "ruhte aus von allen Werken der Welt". Er ruhte aber im Inneren des Menschen, er ruhte in dessen Geist und Willen; denn er hatte den Menschen zu einem vernunftbegabten Wesen gemacht, zu seinem eigenen Nachbilde, zu einem Eiferer in der Tugend, zu einem Streber nach den himmlischen Gnaden. Nur in solchen ruht Gott, der spricht: "Oder über wem anders werde ich ruhen als über dem Demütigen und Friedfertigen und dem, der meine Worte fürchtet?"

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger