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Augustinus (354-430) - Vier Bücher über die christliche Lehre (De doctrina christiana)
3. Buch

28. Kapitel: Erst wo die Erklärung einer Schriftstelle durch Parallelstellen der Heiligen Schrift nicht möglich ist, verlasse man sich auf das unsichere Vernunfturteil

39. Wo sich aber ein solcher Sinn ergibt, dessen Ungewißheit durch keine anderen sicheren Stellen der Heiligen Schrift klargelegt werden kann, da bleibt nur übrig, durch vernunftgemäße Überlegung einen klaren Sinn herzustellen, selbst auf die Gefahr hin, daß dieser etwa nicht der ursprüngliche Sinn desjenigen ist, dessen Worte wir verstehen wollen. Dies ist jedoch eine gefährliche Übung: viel sicherer geht man, wenn man sich an die heiligen Schriften hält. Sind diese durch übertragene Worte verdunkelt und wir wollen gerade diese dunklen Stellen erforschen, so soll sich entweder gleich ein unbestrittenes Ergebnis herausstellen, oder wenn sich doch eine strittige Ansicht ergeben hat, so werde diese durch bezeugende Stellen entschieden, die man überall in eben diesen heiligen Schriften gefunden und beigezogen hat.

 

 

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Quellenangabe
Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Vier Bücher über die christliche Lehre

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger