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Athanasius (295-373) - Vertheidigung der Lehre des heiligen Dionysius von Alexandrien. (De sententia Dionysii)

22.

Allein auch hierin darf kein Arianer gegen ihn den Verdacht hegen, als hätte er so gesprochen. Der Sohn existirt so zugleich mit dem Vater, daß zwar die Namen mit einander verbunden sind, die Sachen aber sehr weit von einander abstehen, und daß der Sohn nicht allezeit mit dem Vater existirt habe; sondern seitdem der Sohn zu seyn angefangen, seitdem sey Gott Vater genannt worden, und seitdem existire er zugleich mit ihm, wie dieses auch bei den Menschen geschieht. Sondern er beherzige und rufe in das Gedächtniß zurück, was oben gesagt wurde, und er wird die Rechtgläubigkeit des Dionysius kennen lernen. Denn da er sagt: „Es gab keine Zeit, wo Gott nicht Vater war;“ und wiederum: „Gott aber ist das ewige Licht, welches [S. 281] weder jemals angefangen hat, noch jemals enden wird; demnach leuchtet und existirt zugleich mit ihm der ewige Abglanz, welcher ohne Anfang ist, und von Ewigkeit gezeugt vor ihm leuchtet;“ hätte durchaus Niemand einen solchen Verdacht gegen ihn hegen sollen. Auch die Beispiele von der Quelle und dem Flusse, von der Wurzel und dem Zweige, von dem Geiste und dem Hauche machen die Feinde Christi, welche das Gegentheil gegen ihn verbreiten, zu Schanden.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger