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Eusebius von Cäsarea († um 340) - Brief des Eusebius von Cäsarea an seine Diöcesanen. (Epistula ad Ecclesiam Caesariensem)

8.

[Forts. v. [S. 247] ] Dieses nun sey von dem aufgestellten Glaubensbekenntnisse gesagt, welchem wir zwar Alle beigestimmt haben, aber nur nach genauer Ueberlegung, und in dem Sinne, welcher in der Gegenwart des gottesfürchtigsten Königes erklärt, und durch die oben angeführten Gründe bewährt wurde. Das Anathema aber, welches nach dem Glaubensbekenntnisse von jenen angehängt wurde, hat, wie wir glauben, nichts Hartes, indem es verbietet, Ausdrücke, welche nicht in den Schriften stehen, zu gebrauchen; durch welche aller Zwist und alle Verwirrung in der Kirche entstanden ist. Da nun keine der mit göttlicher Begeisterung verfaßten Schriften sich der Ausdrücke: „Aus Nichts, es gab eine Zeit, wo er nicht war,“ und der nach diesen angeführten sich bedient hat; so schien es nicht vernünftig zu seyn, diese auszusprechen und zu lehren; was wir auch, weil wir es für gut hielten, billigten, da auch wir in der frühern Zeit diese Ausdrücke nicht zu gebrauchen gewohnt waren.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger