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Athanasius (295-373) - Geschichte der Arianer. (Historia Arianorum)

62.

Denn was sie auch gegen die Priester und Diakonen verübten, wie sie dieselben unter dem Schutze des Dux und der Richter vertrieben, und die Verwandten derselben aus ihren Häusern jagten, mittelst der Soldaten und des Feldherrn Gorgonius, welcher sie mit Schlägen zerfleischen ließ, wie sie, was das Allergrausamste ist, die Brode der schon Verstorbenen, und mit welcher Ausgelassenheit sie dieselben raubten, läßt sich mit Worten nicht aussprechen, weil ihre Grausamkeit jede Darstellung durch Worte übersteigt. Denn was könnte Jemand sagen, daß er Etwas gesagt zu haben schiene? Oder was könnte er zuerst erwähnen, ohne das Zweite ärger als das Erste, und das Folgende grausamer als das Zweite zu finden? Denn alle ihre Unternehmungen und Verbrechen sind voll von Mord und Gottlosigkeit; und sie haben eine so arglistige Gesinnung, und einen so verschlagenen Charakter, daß sie durch Verheißung ihres Schutzes und durch Bestechung mit Geld zu verführen suchen, um wenigstens hiedurch, da es ihnen an einer Empfehlung aus vernünftigen Gründen gebricht, den Einfältigern ein Blendwerk vorzumachen.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger