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Athanasius (295-373) - Geschichte der Arianer. (Historia Arianorum)

52.

Wem haben sie nun durch ihre Verleumdungen nicht geschadet? Wem haben jene Christusfeinde nicht nachgestellt? Wen, der von ihnen angeklagt worden war, hat Constantius nicht des Landes verwiesen? Wann hat er ihnen nicht freudig Gehör gegeben? Und was das Auffallendste ist, wen, der gegen jene sprach, hat er jemals angehört, und hat er nicht vielmehr jene, was sie auch immer vorbrachten, gerne vorgelassen? Welche Kirche betet jetzt Christum mit Freiheit an? Denn ist sie fromm, so schwebt sie in Gefahr; verstellt sie sich aber, so schwebt sie in Furcht. Er hat Alles, so viel in seiner Macht stand, mit Heuchelei und Gottlosigkeit erfüllt. Denn wenn noch irgendwo ein frommer und Christum liebender Mensch ist, (es sind aber überall viele solche, wie die Propheten und der große Elias waren,) so verbergen sie sich, wenn auch sie irgendwo einen treuen Mann, wie den Abdias, finden, oder wenn sie in eine Höhle und in die Schluchten der Erde sich zurückziehen, oder in Wüsten herumirren und verweilen können. Denn jene Wahnsinnigen bringen solche Verleumdungen vor, wie Jezabel gegen den Naboth, und die Juden wider den Heiland erdichtet haben. Und da er ein Begünstiger der Ketzerei ist, und die Wahrheit stürzen will, so wandelt er, wie Achab, den Weinberg in einen Gemüsegarten um, und thut, was jene wollen, weil auch er, was er wünschte, von ihnen gehört hat.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger