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Athanasius (295-373) - Geschichte der Arianer. (Historia Arianorum)

28.

Als nun die Erben der Meinung und der Gottlosigkeit des Eusebius, nämlich Leontius der Verschnittene, welcher nicht einmal als Laie zur Kirchengemeinschaft hätte gelassen werden sollen, weil er sich selbst entmannt hatte, um nachher ungehindert bei einer gewissen Eustolium schlafen zu dürfen, welche durch ihn ein Weib war, aber doch Jungfrau genannt wurde, ferner Georgius, Acacius, Theodorus und Narcissus, welche in.der Synode abgesetzt wurden, dieses hörten und sahen, schämten sie sich sehr. Da sie dann sahen, daß mit Athanasius mehr als vierhundert Bischöfe in einträchtiger und friedlicher Verbindung standen, aus dem großen Rom nämlich, aus dem ganzen Italien, aus Calabrien, Campanien, Bruttien, Sicilien, Sardinien, Korsika, aus ganz Afrika, aus Gallien, Britannien und Spanien, mit Einschluß des großen Bekenners Hosius; ferner die Bischöfe aus Pannonien, Noricum, Siscia, Dalmatien, Dardanien, Dacien, Mysien, Macedonien, Thessalien, und ganz Achaia, aus Creta, Cypern und Lycien, auch sehr viele aus Palästina, Isaurien, Aegypten, Thebais, ganz Libyen und Pentapolis; da jene dieses sahen, sage ich, wurden sie von Neid und Furcht ergriffen, von Neid nämlich wegen der kirchlichen Verbindung mit so vielen Bischöfen, von Furcht aber, weil sie besorgten, es möchten die von ihnen Betrogenen der Eintracht so Vieler sich anschließen, und es möchte dann ihre Ketzerei lächerlich gemacht, als besiegt zur Schau ausgestellt und überall gebrandmarkt werden.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger