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Athanasius (295-373) - Geschichte der Arianer. (Historia Arianorum)

26.

Denn sogar Ursacius und Valens änderten, wie von Gewissensbissen gefoltert, ihre Gesinnung1, und schrieben dem Bischofe selbst einen freundschaftlichen und friedfertigen Brief, obschon sie von ihm kein Schreiben erhalten hatten. Auch reisten sie nach Rom, thaten Buße, und bekannten, daß Alles, was sie wider denselben verübt und gesagt hätten, falsch und bloße Verleumdung sey. Und sie begnügten sich noch nicht mit diesem; sondern sie verfluchten auch die arianische Ketzerei, und übergaben ihre Reue schriftlich, indem sie dem Bischofe Julius lateinisch schrieben, welches Schreiben aber in das Griechische übertragen wurde, und auf folgende Weise lautet. Eine Abschrift davon in lateinischer Sprache wurde uns von Paulus, dem Bischofe von Trier, überschickt.

Uebersetzung aus dem Lateinischen.

An meinen seligsten Herrn, den Pabst Julius, Ursacius und Valens.

Weil wir, wie bekannt, früher Vieles und Arges u. s. w.2

Meinem Herrn Bruder, dem Bischofe Athanasius, die Bischöfe Ursacius und Valens.

Es bot sich uns eine Gelegenheit dar durch den Bruder und Mitpriester u. s. w.3

Dieses schrieben sie, und unterzeichneten auch das friedfertige Schreiben, als des Athanasius Priester Petrus und Irenäus, und der Laie Ammonius zu ihnen kamen, obgleich er ihnen auch durch diese nicht geschrieben hatte.

1: Um 349 oder 350.
2: Dieser Brief ist oben in Num. 58 der Apologie gegen die Arianer mit dem hier gegebenen wörtlich gleich lautend angeführt.
3: Dieser Brief steht oben in derselben Abhandlung Num. 58. und ist diesem ganz ähnlich und gleich.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger