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Athanasius (295-373) - Geschichte der Arianer. (Historia Arianorum)

18.

Die Abgesetzten aber, welche schon damals sich ruhig hätten verhalten sollen, und welche nach dieser so schändlichen Flucht nach Hause gegangen waren, verübten solche Dinge, daß ihre frühern Gräuelthaten im Vergleiche mit diesen gering zu seyn schienen. Da nämlich die Bürger von Adrianopel mit ihnen als solchen, welche von der Synode geflohen und mit Verbrechen belastet waren, nicht in Kirchengemeinschaft treten wollten, berichteten sie hierüber an den König Constantius und bewirkten, daß aus der dortigen sogenannten Waffenschmiede zehn Laien enthauptet wurden, wobei ihnen Philagrius, damals Comes daselbst, behülflich war. Die Grabmäler derselben sind ausserhalb der Stadt, und wir sahen sie im Vorbeireisen. Dann befahl der König, als wenn sie recht gethan hätten, daß sie deßwegen entflohen waren, damit sie nicht als Verleumder überwiesen würden, alles, was sie wollten. Sie bewirkten daher, daß von Alexandria zwei Priester und drei Diakonen nach Armenien verwiesen wurden; den Arius und Asterius aber, von welchen der Erstere Bischof zu Petra in Palästina, der Letztere Bischof in Arabien war, verbannten sie, weil sie von ihnen abgefallen waren, nicht nur nach Oberlibyen, sondern sie bewirkten auch, daß sie mißhandelt wurden.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger