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Athanasius (295-373) - Geschichte der Arianer. (Historia Arianorum)

17.

Auf eine so schimpfliche und schändliche Weise also ging ihre Flucht vor sich. Die heilige Synode aber, aus mehr als fünf und dreißig Provinzen versammelt, ließ, nachdem sie die Bosheit der Arianer erkannt hatte, den Athanasius und seine Genossen zur Rechtfertigung gegen die Anklagen jener Menschen, wegen deren Verleumdungen sie so viel erduldet hatten, zu; nahm sie, nachdem sie sich so, wie wir in dem Vorhergehenden sagten, gerechtfertiget hatten, auf, und fühlten eine solche Hochachtung gegen sie, daß sie dieselben und ihre Kirchengemeinschaft mit Vergnügen sah, und es nicht nur sonst allenthalben schriftlich kund that, sondern auch in die Diöcese eines Jeden schrieb, und vorzüglich nach Alexandrien, nach Aegypten, und nach Libyen, daß nämlich Athanasius und seine Begleiter rein und von allem Vorwurfe frei, ihre Widersacher aber Verleumder, Bösewichte und Alles mehr, als Christen, seyen. Jene entließen sie nun im Frieden; den Stephanus, Menophantus, Acacius, Georgius von Laodicea, Ursacius, Valens, Theodorus und Narcissus aber setzten sie ab. Denn hinsichtlich des Gregorius, welcher von dem Könige nach Alexandrien geschickt worden war, erklärten sie, daß er weder jemals Bischof gewesen sey, noch auch nur Christ genannt werden solle. Auch die Ordinationen, welche er vorgenommen zu haben schien, erklärten sie für ungültig, indem sie befahlen, daß sie in den Kirchen nicht einmal genannt werden sollen, wegen der unerhörten Uebertretung des Gesetzes. So nun wurden Athanasius und seine Gefährten im Frieden entlassen. Ihre Schreiben aber werden wegen der Länge des Briefes am Ende beigefügt1; und die Synode wurde geschlossen.

1: Diese hier erwähnten Briefe stehen in des Athanasius Vertheidigungsschrift gegen die Arianer, Num. 41.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger