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Athanasius (295-373) - Brief an den Kaiser Jovianus (Epistula ad Iovianum imperatorem)
Schreiben an Jovianus über den Glauben

4.

Bei diesem Glauben, o Kaiser, als dem göttlichen und apostolischen, müssen Alle verharren, und Niemand darf ihn durch spitzfindige Reden und Streitfragen verdrehen, was die Arianer gethan haben, indem sie sagten, der Sohn Gottes sey aus Nichts, und es sey einmal eine Zeit gewesen, wo er nicht war, und er sey erschaffen und gemacht und veränderlich. Denn darum hat, wie wir oben bemerkten, auch die nicäische Synode diese Ketzerei mit dem Anathema belegt, und den wahren Glauben bekannt. Denn die dortigen Väter sagten nicht bloß, der Sohn sey dem Vater gleich, damit man ihn nicht bloß für Gott gleich halte; sondern sie schrieben, damit man glaube, daß er wahrer Gott aus Gott sey, den Ausdruck nieder „von derselben Wesenheit“, was dem wirklichen und wahren Sohne des wahren und natürlichen Vaters eigenthümlich zukommt. Aber auch den heiligen Geist haben sie nicht von dem Vater und dem Sohne getrennt, sondern sie haben ihn vielmehr zugleich mit dem Vater und dem Sohne gepriesen, in Einem Glauben an die heilige Dreieinigkeit, weil nämlich in der heiligen Dreieinigkeit Eine Gottheit ist.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger