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Athanasius (295-373) - Brief an den Kaiser Jovianus (Epistula ad Iovianum imperatorem)
Schreiben an Jovianus über den Glauben

2.

Denn wisse, gottesfürchtigster Kaiser! daß dieses von Ewigkeit her verkündet wurde, daß diesen Glauben die zu Nicäa versammelten Väter bekannt haben, und daß diesem alle Kirchengemeinden auf dem ganzen Erdenrunde beistimmen, nämlich die Kirchen Spaniens, Britanniens, Galliens, ganz Italiens, Dalmatiens, Daciens, Mysiens, Macedoniens, und ganz Griechenlands und Afrikas, ganz Sardiniens, Cyperns, Cretas, Pamphyliens, Lyciens, Isauriens, und die in Aegypten, Libyen, Pontus, Kappadocien, so wie die uns benachbarten und die morgenländischen Kirchen, mit Ausnahme weniger, welche arianisch denken. Denn die Gesinnung aller so eben genannten Kirchen haben wir theils durch Erfahrung kennen gelernt, theils haben wir von ihnen Schreiben in den Händen. Auch weißt du, gottgeliebtester Kaiser, daß, obgleich einige Wenige diesem Glauben widersprechen, sie doch kein vorläufiges Urtheil begründen können, weil die ganze bewohnte Erde sich fest an den apostolischen Glauben hält. Denn jene sind schon lange von der arianischen Ketzerei angesteckt, und widersetzen sich jetzt noch hartnäckiger der frommen Lehre. Damit also deine Frömmigkeit davon sich überzeugen möge, obschon sie die Sache wohl kennt, beeilen wir uns, das Glaubensbekenntniß der Bischöfe zu Nicäa beizufügen. Der Glaube nun, welchen die nicäischen Väter bekannt haben, ist dieser.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger