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Athanasius (295-373) - Schreiben an die Antiochier (Tomus ad Antiochenos)

7.

Da sie nun dieses Bekenntniß abgelegt haben, so ermahnen wir euch, diejenigen, welche so bekennen, und die Worte, welche sie vorbringen, so erklären, nicht unüberlegt zu verdammen und zu verwerfen, sondern vielmehr, wenn sie den Frieden suchen und sich rechtfertigen, sie aufzunehmen, diejenigen aber, welche dieses nicht bekennen und die Worte nicht so erklären wollen, abzuhalten und zu beschämen als Menschen von verdächtiger Gesinnung. Diese also duldet nicht, jene aber, welche die Worte richtig auslegen und welche richtig denken, ermahnet, unter einander keine Untersuchung mehr anzustellen, nicht mit Worten unnützer Weise zu streiten, und nicht mit solchen Ausdrücken zu kämpfen, sondern mit frommer Gesinnung einträchtig zu seyn. Denn diejenigen, welche nicht so gesinnt sind, sondern über solche Wörtchen streiten, und ausser dem, was zu Nicäa niedergeschrieben wurde, etwas suchen, thun nichts anders, als daß sie ihrem Nächsten einen trüben Umsturz zu trinken geben, weil sie dieselben um den Frieden beneiden und Spaltungen lieben. Ihr hingegen, die ihr wackere Männer, und getreue Diener und Sachwalter des Herrn seyd, unterdrücket und wehret Alles ab, was Aergerniß erregt und die Eintracht stört, und ziehet Allem einen solchen Frieden vor, da der Glaube gesund ist. Vielleicht wird der Herr sich unser erbarmen, und das Getrennte vereinen, und vielleicht werden wir so, wenn wieder Ein Schafstall entsteht, alle wieder Einen Führer haben, nämlich unsern Herrn Jesus Christus.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger