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Athanasius (295-373) - Brief an den Philosophen Maximus (Epistula ad Maximum philosophum)

5.

Dieses aber habe ich, wie oben bemerkt wurde, kurz aus deinem Schreiben entnommen und angeführt, ohne etwas Weiteres beizufügen, als nur dieses, wo ich an das göttliche Kreuz erinnerte, damit die Unachtsamen gerade durch das, woran sie sich ärgerten, eines Bessern sich belehren lassen, und den Gekreuzigten anbeten möchten. Du aber belehre die Ungläubigen, wie es sich geziemt; denn vielleicht werden sie von ihrer Unwissenheit zur Erkenntniß gelangen und den rechten Glauben annehmen. Obwohl aber das von dir Geschriebene hinlänglich ist, so dürfte es doch nicht unangemessen seyn, daß ich gegen die Streitsüchtigen der Erinnerung wegen auch dieses beifügte, nicht so fast, damit sie der Widerlegung dessen, was sie zu behaupten wagten, zu Folge sich schämen, sondern der Ermahnung zu Folge die Wahrheit nicht vergessen. Denn das von den Vätern zu Nicäa abgelegte Glaubensbekenntniß soll in Kraft bleiben, weil es richtig und geeignet ist, eine jede, auch die gottloseste Ketzerei zu stürzen, und zumal die arianische, welche wider das Wort Gottes lästert, und so nothwendig gegen den heiligen Geist desselben gottlos ist. Grüße mir alle Rechtgläubigen. Es grüßen dich alle, welche bei uns sind.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger