Titel newsletter aktuell suche Titel werke start
Ambrosius von Mailand (340-397) - Exameron
Der dritte Tag. Vierte und fünfte Homilie. (Gen 1,11-13)
VI. Kapitel. Der "unsichtbaren und ungestalteten" Erde gab der Pflanzenschmuck Anmut und Wohlgestalt. Das Schöpferwort "es sprosse die Erde..." das dauernde Naturgesetz der Pflanzenwelt. Dem Schöpfer, nicht der Sonne, verdankt die Erde ihre üppige Vegetation.

26.

[Forts. v. [S. 92] ] Hören wir die Worte der Wahrheit! Ihr Inhalt ist das Heil der Hörenden. Jenes erstmalige Wort Gottes nämlich bildet nun das Naturgesetz, das allen entstehenden Geschöpfen auferlegt wurde, das für alle Zeit für die Erde in Kraft blieb und die künftige Fortpflanzung, die Art und Weise, wie künftig Zeugung oder Befruchtung vor sich ginge, regelte. Darnach ist das erste das Sprossen, wenn man die Keime hervortreten sieht; sodann entwickelt sich, wenn die Keime hervorgetreten sind und zugesetzt haben, das junge Grün; das Grün desgleichen entwickelt sich nach kurzem Wachstum zum Gras. Ein wie segensvolles, wie gewaltiges Wort: „Es sprosse die Erde das Grün des Grases!“ Das heißt: aus sich sprosse die Erde, keines Anderen Hilfe suche sie, keines Fremden Dienst benötige sie!

 

 

Informationen
Quellenangabe
Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Einleitung
Bilder Vorlage

Navigation
Der erste Tag. Erste ...
Der zweite Tag. Dritte ...
Der dritte Tag. Vierte ...
. I. Kapitel. "Es sammelte ...
. II. Kapitel. Die Erde ...
. III. Kapitel. Sämtliche ...
. IV. Kapitel. Die Bezei...
. V. Kapitel. Der Septua...
. VI. Kapitel. Der "unsi...
. . 25.
. . 26.
. . 27.
. VII. Kapitel. Die Vege...
. VIII. Kapitel. Die ...
. IX. Kapitel. Die Giftp...
. X. Kapitel. Die Spezies ...
. XI. Kapitel. Die Ersch...
. XII. Kapitel. Der Wein...
. XIII. Kapitel. Nutzen ...
. XIV. Kapitel. Die eine...
. Mehr
Der vierte Tag. Sechste ...
Der fünfte Tag. Siebte ...
Der sechste Tag. Neunte ...

Titel Top Back Next
 
Kontakt: Griechische Patristik und orientalische Sprachen - Miséricorde - Av. Europe 20 - CH-1700 Fribourg
Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger