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Ephräm d. Syrer († 373) - Proben katholischer Polemik aus des hl. Ephräm Reden gegen die Ketzer.

XVI. Besteht aus drei Abtheilungen. Gott als weiser Arzt sendet zeitliche Übel als Strafen zur Heilung der Sünder; Jesus als wunderthätiger Arzt; Widerlegung der Häresiarchen Marcion, Bardesanes und Manes.

1. Gott, der unendlich Gute, als weiser Arzt.

[S. 303] 1 Wie kommt es, daß der Gute, welcher süße und liebliche Wohlthaten spendete, auch furchtbare und gewaltige Übel verhängte? Er ist ein einsichtsvoller Arzt und weiß, dass Arzneien verschiedener Art nothwendig sind; deßwegen verlieh er in Fülle Heilmittel der Güte, aber auch der Gerechtigkeit, um jedem Kranken die für ihn passende Arznei zu geben. Die Krankheit der Gotteslästerung und das Übel des Stolzes fand sich an den Kreuzigern. Der Arzt sah es diesem Leiden an, daß es ein schaudervolles Übel und ein garstiger Schandfleck sei; da nahm er und legte allerlei Wehe (Strafgerichte) auf, Brennmittel der Gerechtigkeit, um durch harte Strenge die Übel des Hochmuths, die aus freier Schuld (der Kranken) gewaltig überhand genommen hatten, mit der Wurzel auszurotten.

1: Die einundfünfzigste Rede des Originals.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger