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Ephräm d. Syrer († 373) - Proben katholischer Polemik aus des hl. Ephräm Reden gegen die Ketzer.

XIII. Gottes Güte bei Bestrafungen und zeitlichen Übeln. Von der Ohnmacht der falschen Götter und ihrer Härte gegen ihre Verehrer. Gottes weise Weltregierung. Gerechte Verwerfung der Juden, gnädige Berufung der Heiden.

1. Gottes Absichten bei zeitlichen Übeln.

[S. 289] 1 Gut ist der Allerhöchste; denn auch seine Übel2 sind in den Augen der Verständigen gut. David bediente sich in einem Psalme3 über ihn eines wunderbaren Ausdrucks, welcher den Irrenden als eine Veranlassung zum Spotte dient. Der Ausdruck lautet: "Er versenkte den Pharao in's Meer," und sie lachen (über das zunächst Folgende), "denn ewig währt seine Barmherzigkeit." Da fragen sie denn: "Wo"?4 Aus Barmherzigkeit wurde dem Ruchlosen Einhalt gethan; denn Dich5 hatte er zum Zorne gereizt und wurde gezüchtigt.

1: Die neununddreissigste Rede des Originals.
2: Die von ihm verhängten oder zugelassenen.
3: Psalm 135, 15.
4: Ergänze "ist da seine Barmherzigkeit?"
5: Anrede an Gott.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger