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Ephräm d. Syrer († 373) - Proben katholischer Polemik aus des hl. Ephräm Reden gegen die Ketzer.

XII. Vertheidigung der Herablassung Gottes zu unserer Schwachheit. Seine Erhabenheit über Lob und Tadel. Harmonie des alten und neuen Bundes. Gegen die Marcioniten und Doketen.

1. Von den ungerechten Vorwürfen gegen Gottes Handlungsweise.

1Schaue, mein Sohn, auf Gott, wie er dasteht in der Mitte zwischen Vorwürfen von unserer Seite sowohl als auch von seiner Seite. Es tadeln ihn nämlich die Bösen, daß er klein geworden und sich erniedrigt und seinen Geschöpfen Hilfe geleistet hat. Wenn er aber nicht klein geworden wäre und nicht geholfen hätte, so würde er, der Gerechte, sich selbst Vorwürfe gemacht haben, daß er wegen der Beschimpfung von Seite Elender sich gescheut und gefürchtet habe, seinen Geschöpfen Hilfe zu bringen. Welcher Tadel fällt dem Gerechten wohl schwerer: daß ihn der Böse und Ungerechte grundlos tadle, oder jener Tadel, daß er selbst, wenn sonst kein Tadler sich fände, sich tadelte? Wenn nämlich der Böse die Güter tadelt, beraubt er sich ja selbst derselben; wem aber sein eigenes Herz Vorwürfe macht, ist sehr hassenswürdig, weil er sich selbst verachten muß.

1: Die sechsunddreissigste Rede des Originals.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger