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Augustinus (354-430) - Vier Bücher über das Symbolum an die Katechumenen (Sermo de Symbolo; Buch 2-4 ist von Quodvultdeus)

Drittes Buch.

Inhalt.

In der Taufe wird der Mensch Gottes Tempel, daher muß er dem Teufel widersagen. Ein Werk der Sünde und des Teufels ist der von der Natur selbst widerlegte Götzendienst; denn die Erkenntniß eines Gottes kann schon aus der Betrachtung der Geschöpfe gewonnen werden (1—3).

Jesus Christus wurde als Sohn einer Jungfrau geweissagt und wurde als solcher geboren; aber die Juden wollten ihn nicht anerkennen, sondern verfolgten schon das göttliche Kind, wie sie später den Heiland an’s Kreuz schlugen. Er blieb nur drei Tage im Grabe, und diese drei Tage sind ein Sinnbild der drei großen Zeitperioden: vor dem Gesetze, unter dem Gesetze und unter der Gnade. Als Mensch ist Jesus Christus im Himmel, als Gott ist er überall gegenwärtig; er kommt als Richter, aber er richtet nicht nach den Formalitäten menschlicher Gerichte, weil Alles offenkundig ist (4—8).

Der hl. Geist ist wahrer Gott wie der Vater und der Sohn, aber alle drei Personen sind nur ein Gott. Durch die Taufe werden alle Sünden nachgelassn. Vor dem Gerichte werden die Guten und die Bösen auferstehen, wie das erstorbene Samenkorn sich entwickelt. Die Guten kommen in das ewige Leben, [S. 428] wo sie frei von allen Leiden und voll unausprechlicher Freude sind. Der Weg zur Seligkeit ist die Kirche, die fruchtbare und jungfräuliche Mutter der Kinder Gottes (9—12).

 

 

Informationen
Quellenangabe
Inhaltsverzeichnis
Einleitung

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. . 2. Man muß an Gott ...
. . 3. Auch die bekannten ...
. . 4. Wir glauben an Jesu...
. . 5. Der Kreuzestod des ...
. . 6. Christus wird als ...
. . 7. Christus wurde als ...
. . 8. Christus wird im ...
. . 9. Vater, Sohn und ...
. . 10. Alle Sünden ohne ...
. . 11. Es werden nicht ...
. . 12. Im ewigen Leben ...
. Viertes Buch.

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger