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Augustinus (354-430) - Vier Bücher über das Symbolum an die Katechumenen (Sermo de Symbolo; Buch 2-4 ist von Quodvultdeus)
Drittes Buch.

10. Alle Sünden ohne Ausnahme werden durch die Taufe vergeben.

„Nachlassung der Sünden.“ Die hl. Taufe tilgt alle Sünden ohne Ausnahme, ererbte1 und persönlich begangene, [S. 449] Worte, Werke, Gedanken, Bekanntes und Unbekanntes wird nachgelassen. Der den Menschen erschuf, erneuert ihn auch, und Derjenige schenkt uns unsere Vergehen, der nicht Verdienste sucht. Die Gnade kommt selbst den Kindern vorher entgegen, damit Diejenigen, welche vorher in Adam von dem Teufel gefangen gehalten wurden, durch Christus befreit, wahrhaft frei seien.2

1: Augustinus sagt c. 16 des Enchiridion: parentum quoque peccatis parvulos obligari non solum primorum hominum sed etiam suorum, de quibus ipsi nati sunt, non inprobabiliter dicitur; noch neigt er sich der Ansicht zu, daß diese Erbschaft sich bloß auf je drei bis vier Generationen sich erstrecke. Deßhalb sagt unser Autor nicht p. originale, sondern p. originalia.
2: Joh. 8, 36.

 

 

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. Erstes Buch.
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. . Inhalt.
. . 1. Das Symbolum ist ...
. . 2. Man muß an Gott ...
. . 3. Auch die bekannten ...
. . 4. Wir glauben an Jesu...
. . 5. Der Kreuzestod des ...
. . 6. Christus wird als ...
. . 7. Christus wurde als ...
. . 8. Christus wird im ...
. . 9. Vater, Sohn und ...
. . 10. Alle Sünden ohne ...
. . 11. Es werden nicht ...
. . 12. Im ewigen Leben ...
. Viertes Buch.

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger