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Gregor der Erleuchter - Heilsame Reden und Lehren
XII. Unterweisung von der Fürsorge des gütigen Schöpfers und Tadel des Ungehorsams und der Widerspenstigkeit und Vorzüglichkeit der Tugend und des Guten.

2.

Durch den gütigen Willen Gottes werden die himmlischen Schaaren die Diener seiner Freunde, der Apostel und der Propheten und der orthodoxen Lehrer, der heiligen Blutzeugen, der Priester, der Jungfrauen, der Gerechten und aller Wahrheitsliebenden, welche durch die Tugend heldenmüthig sind zur Erlösung der Seelen der Fremden und der Verwandten durch Mitwirkung mit den geistigen Gesetzen des Herrn, um durch allmähligen Zuwachs zur Vollkommenheit in der Nahrung zu gelangen, gleichwie er auch selbst gezeigt hat die Einrichtungen seiner Werke zur Ernährung Derer, die aus dem Wesen im Mutterleibe mit Uebereinstimmung des Mannes und Weibes gemäß den gesetzlichen Ehevorschriften Gottes einen Sprößling erwerben zur Tröstung der Seelen und der Verwandten und zum Lobe des Gabenspenders; und sie zeigen viele Freude bei der Geburt und bei den Freunden und Verwandten wird das Geburts- und Namensfest gefeiert. Der aus dem dunklen und finstern Mutterleibe hervorgekommen, zeigt sich als Mensch gestaltet auf Erden. Und wann durch die Nahrung der Leib zunimmt zum vollkommenen Alter durch Bereitschaft zu manchen Künsten, dann offenbaren auch damit die vernünftigen und verständigen Seelen gemäß dem Wachsthum des Körpers die Wissenschaft und Weisheit durch die Ermahnungen der Lehrer, was auch bei den Fürsten und Herrschaften auf der Erde der Fall ist.

Vor Allem soll man Gott erkennen und durch die Geschöpfe soll man erkennen lernen den Schöpfer des Himmels und der Erde und der Geschöpfe auf ihr, um Schüler und Diener seines Willens zu werden, gleichend seiner Güte, um zu hassen das Böse und zu suchen das Gute, Ursache des Nutzens zu werden, auszurotten den Schaden des Verderbens, wohlthätig zu werden den Fremden und Verwandten, den [S. 162] Nachbarn und Einheimischen, mit gutem Willen und gutem Wandel und guten Werken gegen Alle würdig zu werden und gerechte und rechte, reine und wahre Sitten zu besitzen. Und so erscheint der Gute selig auf Erden, mit aller Tugend geschmückt nach dem Bilde Gottes, und wird versetzt in den köstlichen, lebendigen, unsterblichen Ruhm, in die Hoffnung der Auferstehung und erhält die Seligkeiten der Liebe. Denn durch die Sorge der Liebe ist voll der Himmel und die Erde und die Geschöpfe, die auf ihr sind, und sie leben durch ihre Vorsorge.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger