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Gregor der Erleuchter - Heilsame Reden und Lehren

V. Bestärkung der Wahrheit und Anleitung heilsamer Ermahnungen.

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V. Bestärkung der Wahrheit und Anleitung heilsamer Ermahnungen.
Von dem heiligen Gregorius, dem Erleuchter der Armenier.

Offenbar ist es für die Verständigen, für die Reinen, welche Kenntniß haben in den Büchern der Propheten und der Apostel und der Lehrer, daß Eine ist die Natur der allerheiligsten Dreifaltigkeit an Macht und Ruhm und Ewigkeit. Sie ist unbegrenztes Wesen, anfangslose Substanz, unveränderliche Wahrheit, Leben und belebend die Lebendigen. Der Vater ist der Vater des eingebornen Sohnes und der Ausfluß des heiligen Geistes, Grund ihrer Substanz in derselben Natur: vollkommene Dreifaltigkeit und Eine Gottheit, immerfort verherrlicht von den himmlischen Heerschaaren und von den Menschen als Gott und Schöpfer. Aus Nichts hat er sie gemacht und Alles, was sichtbar ist und nicht sichtbar im Himmel und auf Erden. Den Geistern und den Vernünftigen hat er den freien Willen gegeben, durch welchen sie ausgezeichnet erscheinen, durch welchen sie zeigen die Tugend der Vertrautheit gegen den Schöpfer, indem sie verherrlichen den Herrn des Ruhmes und seinen Willen thun und in seinen Künsten erfahren und Schüler werden in Makellosigkeit und Reinheit. Die Menschenkinder sollen dankbar sein für die Ernährung und sie sollen weiden und heilen und führen zu den sichtbaren und unsichtbaren Bedürfnissen zum Nutzen Aller in Mitwirkung des [S. 53] Geistes nach den Gesetzen. Mit gutem Willen und guten Absichten und guten Werken zeigen wir das Werk des Nutzens, damit wir, bestärkt im Guten, in demselben bleiben. Gott ist die Quelle alles Guten und der Spender heiliger und heilsamer Ermahnungen; er erleuchtet den Verstand Aller zur Mitwirkung mit seinem guten Willen in Erkenntniß der heiligen Werke, einzutreten in das Erbe des Reiches, welches in das unendliche Leben führt. Das ist der Schmuck seiner Güte, ohne Neid und freigebig gegen seine Geschöpfe; denn Alle ruft er zu seinem Ruhme und zur Seligkeit gemäß der Mitwirkung mit seinem gütigen Willen.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
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