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Cölestinus I., Papa 422-432 - Briefe

Verlorengegangene Schreiben

Verlorengegangene Schreiben

Verlorengegangene Schreiben.

1. Brief des Valentinus, Primas von Numidien, an den Papst Cölestinus vom Anfange des J. 424 in der Angelegenheit des Bischofs Antonius von Fussala; s. Einleitung zum 1. Brief S. 372 und dessen n. 4.

2. Brief der Fussalenser an den Papst Cölestinus von derselben Zeit und in derselben Angelegenheit; s. ebend. n. 9.

3. Brief des Cälestius an den Papst Cölestinus um dieselbe Zeit; hierüber sagt Prosper (lib. contra collat. c. 21. n. 58.): „Der Papst Cölestinus ehrwürdigen Andenkens, welchem der Herr zum Schutze der katholischen Kirche die Gaben seiner Gnade reichlich schenkte, ließ, weil er wußte, den Verurtheilten dürfe nicht eine Untersuchung des Urtheiles, sondern nur das Heilmittel der Buße gewährt werden, den Cälestius, welcher von ihm eine Audienz [S. 531] begehrte, als ob seine Angelegenheit noch nicht untersucht worden wäre, aus ganz Italien ausweisen. So erklärte er, daß sowohl die Verordnungen seiner Vorgänger als auch die Synodalstatuten unverhrüchlich aufrecht erhalten werden müssen, so daß, was einmal entfernt zu werden verdient hatte, eine abermalige Verhandlung nicht zulasse."

4. Brief des Papstes Cölestinus an die Bischöfe Africas. beiläufig gegen Ende des J. 425 1 zu Gunsten des africanischen Priesters Apiarius; s. oben S. 381 n. 1 des 2. Briefes.

5. Schreiben morgenländischer Klosterfrauen an den Papst Cölestinus. vom Anfange (?) des J. 428, worin über einen gewissen Klostervorsteher Daniel wegen seiner Schandthaten von ihnen Klage geführt wird. s. oben S. 383 n. 5 und 9 des 4. Briefes. [S. 532]

6. Brief des Papstes an Patroclus, Bischof von Arles etwas später geschrieben und durch den Diakon Fortunatus an Patroclus übersandt, in der Angelegenheit des oben genannten Daniel; s. oben S. 393. n. 5. des 4. Briefes.

7. Brief morgenländischer Bischöfe an den Papst Cölestinus vom April des J. 428, worin über die Wahl und Würdigkeit des Nestorius berichtet wird; s. oben S. 429 n. 1 des 13. Briefes.

8. Antwortschreiben des Papstes Cölestinus an dieselben. S. oben S. 431 n. 2. des 13. Briefes.

9. Beglaubugungsschreiben des Papstes Cölestinus für Germanus, Bischof von Auxerre, welchen der Papst als seinen Legaten zur Bekehrung der Britannen absandte; cf. Prosper Chronic. ad an. 429 und Lib. contra Collat. c. 21. n. 58.

10. Schreiben des Nestorius an den Papst Cölestinus vom Ende des J. 429; daß Nestorius ausser den zwei uns erhaltenen noch mehrere Briefe an den Papst gerichtet, geht aus seiner Äusserung im Anfange seines 2. Schreibens (s. oben S. 405) hervor; in einem derselben berichtet er, wie wir aus dem Briefe des Cyrillus an Nestorius erfahren, in welchem er Diesem das Urtheil des Papstes mittheilt, über die von ihm über ungehorsame Kleriker und Laien (das waren aber solche, welche sich seinem Irrthume widersetzten) verhängte Absetzung, beziehungsweise Ausschließung. [S. 533]

11. Brief des Cyrillus , Bischof von Alexandrien, an den P. Cölestinus vom Anfang des J. 431, in welchem er fragte wie er gegen Nestorius auf dem bevorstehenden Coneil zu Ephesus verfahren solle; s. oben S. 456 den 16. Brief.

12. Brief des P. Cölestinus an den Bischof Tuentius. S. oben S. 478 n. 2 im 21. Briefe; was der Inhalt dieses Schreibens gewesen, in welchem verschiedene Anfragen des Tuentius erledigt wurden, ist nicht sicher zu ermitteln.

13. Bericht der Synodal-Deputirten über die Wahl des Maximianus an den P. Cölestinus von Ende Oktober 431; s. oben S. 492 die Einleitung zum 22. Briefe.

14. Schreiben des Kaisers Theodosius II. an den P. Cölestinus. S. ebendaselbst und den 23. Brief.

15. Brief des Bisch. Maximianus von Constantinopel an den P. Cölestinus. S. ebendaselbst und den 24. Brief. [S. 534] [S. 535]

1: Hefele (II. S. 137) datirt die 20. carthagische Synode, welche diesen Brief des Papstes für Apiarius erwiderte, in 424, daher auch das Schreiben des Papstes in dieses Jahr oder das Ende des vorhergehenden verIegt werden müßte. Tillen aber, dem Coustant (p. 1057 not. b.) beitritt, behauptet, daß wegen der nach dem Tode des Kaisers Honorius und der Usurpation des Johannes im Abendlande ausgebrochenen Unruhen aller freie Verkehr zwischen Rom nnd Africa v. Aug. 423 — Juli 425 unmöglich gewesen und daher das Synodalschreiben in das J. 425 oder 426 zu verschieben sei.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger