Innocentius, Papa 402-417 - Briefe Briefe 27. Brief der karthagischen Synode v. J. 416 an den P. Innocentius
XXVII. Schreiben der Synode von Carthago v. J. 416 an Innocentius.1 Die nun folgenden sechs Schreiben sind durch die pe- [S. 129] lagianischen Irrlehren veranlaßt. Die unter dem Vorsitze des Bischofs Aurelius zu Carthago im J. 416 versammelten Bischöfe des proconsularischen Africa wurden durch die ihnen von Orosius mitgetheilten Umtriebe bes Cälestius und Pelagius bewogen, die fünf Jahre zuvor auf der Synode des Jahres 411 gegen Cälestius gefaßten Beschlüsse auf's Neue zu bestätigen. Ihrem Beispiele folgten noch in demselben Jahre die numidischen Bischöfe, welche sich zu Mileve unter dem Vorsitze des Seniors Silvanus versammelten. Beide Synoden berichteten hierüber ausführlich an den Papst Innoentius und baten um Genehmigung und Unterstützung ihrer Beschlüsse. Ausserdem wendeten sich einige Zeit später noch fünf afrikanische Bischöfe, darunter auch der hl. Augustinus, der berühmte Vorkämpfer gegen den Pelagianismus, in derselben Angelegenheit noch besonders an Innoentius. Diese drei Schreiben beantwortete der Papst im Anfange des Jahres 417. 1: Coustant p. 867, Mansi IX. p. 321, Ball. Op. S. Leon. III. p. 128, Hinschius p. 533, deutsch bei Fuchs, Kirchenversamml. III. S. 338.
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