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Chrysostomus († 407) - Vom jungfräulichen Stande (De virginitate)

59. Der jungfräuliche Stand ist leicht.

Die Jungfrau ist nicht gezwungen, sich um einen Bräutigam umzusehen, noch fürchtet sie einen Betrug. Denn Gott ist kein Mensch, der Herr kein Mitknecht. Und das ist der Unterschied von den Brautleuten. Erwäge aber auch, über welche Gegenstände man ein Uebereinkommen trifft: denn nicht Sklaven, nicht Aecker, nicht so und so viele Talente Geldes, sondern der Himmel und die himmlischen Güter sind die Mitgift dieser Braut. Zudem fürchtet die Verheirathete den Tod, theils aus audern Gründen, theils weil er sie von dem Mitgatten trennt. Die Jungfrau dagegen sehnt theils den Tod herbei, theils fühlt sie sich vom Leben beschwert, indem sie den Bräutigam von Augesicht zu Angesicht sehen und jene Herrlichkeit genießen möchte.

 

 

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Einleitung: Vom jungfräulichen Stande

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger