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Chrysostomus († 407) - Vom jungfräulichen Stande (De virginitate)

54. Auch eine unterwürfige reiche Frau ist eine gewaltige Last.

Wenn aber Jemand sagen sollte (und ich habe Viele es sagen hören, wenn davon die Rede war): „Wenn sie nur reich und wohlbabend ist; es wird keine Mühe kosten, sie zu unterwerfen, und ihren Stolz zu demüthigen;“ wenn Jemand dieß behauptet, so weiß er erstens nicht, daß dieß gar schwer sei; zweitens, daß, wenn es geschieht, es auch nicht wenig nachtheilig sei. Denn wenn sie durch Gewalt, sei es durch Furcht, sei es mit Zwang, sich dem Mann unterwirft, so ist das schlimmer und unangenehmer, als wenn derselbe über sie mit dem höchsten Ansehen herrscht. Warum das? Weil eine solche Gewalt alle Freundschaft, und alles Vergnügen verbannt. Wo aber keine Freundschaft und Liebe, sondern statt ihrer Furcht und Zwang herrscht, welchen Werth wird eine solche Ehe noch haben?

 

 

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Einleitung: Vom jungfräulichen Stande

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger