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Chrysostomus († 407) - Vom jungfräulichen Stande (De virginitate)

25. Den Schwachen ist die Ehe nothwendig.

Die Ehe ist gut, weil sie den Mann in den Schranken der Ehrbarkeit hält und ihn nicht in Hurerei versinken und darin untergehen läßt. Darum tadle sie nicht; denn sie gewährt einen wichtigen Vortheil, weil sie die Glieder Christi nicht zu Gliedern einer Buhlerin werden,1 und den heiligen Tempel nicht entweiht und verunreinigt werden läßt. Sie ist gut, sage ich, weil sie den Wankenden stützt und aufrecht erhält. Doch was geht das den an, der steht und ihre Hilfe nicht braucht? Denn hier ist sie weder nützlich und nöthig, sondern sogar ein Hemmniß der Tugend, nicht bloß darum, weil sie viele Schwierigkeiten darbietet, sondern auch, weil sie den größten Theil des Lobes entzieht.

1: Kor. 6, 15.

 

 

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Einleitung: Vom jungfräulichen Stande

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger