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Athanasius (295-373) - Leben des heiligen Antonius (Vita Antonii)

27. Kapitel.

Der Herr also in seiner göttlichen Macht ließ die Dämonen verstummen; wir aber müssen von den Heiligen lernen, wie sie handeln und ihren Mut nachahmen. Denn auch sie sprachen angesichts alles dessen: "Als der Sünder mir gegenüber trat, verstummte ich, und ich demütigte mich und schwieg vom Guten",1 und wieder: [S. 717] "Wie ein Tauber hörte ich nicht, und wie ein Stummer öffnete ich nicht den Mund. Und ich wurde wie ein Mensch, der nicht hört".2 So wollen auch wir nicht auf sie hören, da sie uns fremd sind, noch wollen wir gehorchen, wenn sie uns zum Gebet wecken oder wenn sie vom Fasten reden. Wir wollen vielmehr eher auf den Vorsatz in unserer Askese merken und uns nicht von ihnen täuschen lassen, die alles mit List ausführen. Man soll sie nicht fürchten, wenn sie auch scheinbar angreifen und mit dem Tode drohen; denn sie sind schwach und vermögen nichts als eben nur zu drohen.

1: Ps 38, 2.3.
2: Ps 37,14.15.

 

 

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Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Die Vita des Antonius.
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger