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Eusebius von Cäsarea († um 340) - Kirchengeschichte (Historia Ecclesiastica)
Erstes Buch

2. Kap. Zusammenfassende Belehrung über die Präexistenz und Gottheit unseres Erlösers und Herrn, des Gesalbten Gottes.

2. Da von der doppelten Natur (τρόπος) Christi die eine, durch welche er als Gott erkannt wird, dem Haupte des Körpers gleicht, die andere, in der er um unseres Heiles willen ein gleich uns leidender Mensch geworden ist, mit den Füßen verglichen werden kann, so dürfte die folgende Ausführung nur dann korrekt sein, wenn wir in der Darstellung seiner ganzen Geschichte von dem Wichtigsten und Bedeutendsten, was gesagt werden kann, ausgehen. Auf solche Weise wird sowohl das ehrwürdige Alter als auch die Göttlichkeit des Christentums denen klar, welche es für eine Neuerung und etwas Fremdartiges halten, das erst gestern und nicht schon früher in die Erscheinung getreten sei.

Keine Schrift könnte eine genügende Beschreibung der Abstammung, der Würde, des Wesens, der Natur Christi geben. Daher sagt der Heilige Geist in den Prophetenschriften: „Wer wird sein Geschlecht aufzählen?“1 Denn niemand hat den Vater gekannt außer der Sohn, und wiederum hat nie jemand den Sohn richtig erkannt außer allein der Vater, der ihn erzeugt hat.2 Wer außer dem Vater sollte das Licht, das vor der Welt war, die vor der Zeit erkennende und wesenhafte Weisheit, den lebenden göttlichen Logos, der am Anfange bei dem Vater war, vollkommen erkennen, ihn, den zuerst und allein vor jedem sichtbaren und unsichtbaren Gebilde und Geschöpfe Erzeugten Gottes, den obersten Führer des himmlischen, unsterblichen Geisterheeres, den „Engel des großen Ratschlusses“,3 den Vollbringer des verbor- [S. 19] genen väterlichen Willens den, der mit dem Vater das Weltall erschaffen hat und die zweite Ursache der Welt nach dem Vater ist, den wahren, eingeborenen Sohn Gottes, den Herrn, Gott und König aller Geschöpfe, der die Herrschaft und die Herrlichkeit zugleich mit der Gottheit, der Macht und Ehre vom Vater erhalten hat?In der geheimnisvollen Lehre der Schrift über seine Gottheit heißt es nämlich; „Im Anfange war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort; alles wurde durch dasselbe erschaffen, und ohne dasselbe ist nichts erschaffen worden.“4 Und der große Moses, der älteste aller Propheten, gibt, da er, vom göttlichen Geiste erleuchtet, das Wesen und die Ausgestaltung des Weltalls beschreibt, die Lehre, der Weltbildner und Schöpfer des Alls habe eben Christus und keinem anderen als seinem offenbar göttlichen und eingeborenen Logos die Erschaffung der niederen Wesen (ὑπερβεβηκότα) überlassen und sich mit ihm über die Schöpfung des Menschen besprochen. Er berichtet: „Gott sprach: Lasset uns den Menschen machen nach unserem Bilde und Gleichnisse!“5 Die gleiche Ansicht vertritt noch ein anderer Prophet, indem er in seinen Psalmen über Gott verkündet: „Er sprach, und es wurde erschaffen; er befahl, und es wurde gebildet.“6 Hiermit deutet er an, daß der Vater und Schöpfer als der Allbeherrscher mit königlichem Winke befiehlt, und daß der göttliche Logos, derselbe, der von uns verkündet wird, als der zweite nach ihm, den väterlichen Befehlen gehorcht. Schon von Beginn des Menschengeschlechtes an haben alle, welche sich bekanntlich durch Gerechtigkeit und die Tugend der Frömmigkeit ausgezeichnet haben, nämlich gleich dem großen Diener Moses zunächst schon vor ihm Abraham und seine Kinder und alle, die nach ihm als Gerechte und Propheten gelebt haben, den göttlichen Logos mit den reinen Augen des Geistes erkannt und ihm als Sohn Gottes die gebührende Ehrfurcht erwiesen. Keines- [S. 20] wegs ließ Abraham von der Anbetung des Vaters ab, wodurch er für alle zum Lehrer der Erkenntnis des Vaters geworden ist. Gott der Herr erschien, wie es heißt,7 als einfacher Mensch dem Abraham, da er unter der Eiche Mambre saß. Abraham fiel sofort, obwohl er mit seinen Augen nur einen Menschen sah, nieder, betete ihn als Gott an, flehte zu ihm als Herrn und gestand, daß er ihn erkenne, mit den Worten: „Herr, der du die ganze Erde richtest, stehe vom Urteile ab!“8 Da nun kein vernünftiger Mensch annimmt, daß das unerzeugte und unveränderliche Wesen Gottes, des Allherrschers, sich in die Gestalt eines Mannes verwandelt habe oder in der Gestalt eines Geschöpfes die Augen täusche oder daß die Schrift hier gar Falsches berichte, da aber Gott, der Herr, der die ganze Erde richtet und das Urteil fällt, in menschlicher Gestalt erschien, wer anders als allein der von ihm ausgehende Logos kann darunter verstanden werden? Denn an die erste Ursache der Welt zu denken, ist nicht gestattet. Vom Logos heißt es in den Psalmen: „Er entsandte sein Wort und heilte sie und bewahrte sie vor dem Untergange.“9 Ganz deutlich verkündet Moses diesen zweiten Herrn nach dem Vater mit den Worten: „Der Herr ließ über Sodoma und Gomorrha Schwefel und Feuer regnen vom Herrn.“10 Als derselbe dem Jakob in Menschengestalt erschien, bezeichnet ihn die göttliche Schrift als Gott; denn er sagt zu Jakob: „Nicht mehr soll dein Name Jakob heißen, sondern Israel soll dein Name sein; denn mit Gott hast du gerungen.“11 Auch nannte Jakob den Namen jenes Ortes „Erscheinung Gottes“, indem er bemerkte: „Ich sah Gott von Angesicht zu Angesicht, und meine Seele wurde gerettet.“12 Nicht dürfte man etwa bei diesen von der Schrift erwähnten Gotteserscheinungen an untergeordnete Engel oder Diener Gottes denken; denn wenn einer von diesen den Menschen erscheint, dann drückt sich [S. 21] die Schrift nicht unklar aus, sondern erklärt, wie sich leicht durch tausend Zeugnisse bestätigen läßt, ausdrücklich, daß nicht Gott und nicht der Herr, sondern Engel gesprochen hätten. Als Josue, des Moses Nachfolger, den Logos auch nicht anders als in menschlichem Aussehen und Auftreten sah, nannte er ihn, da er Führer der himmlischen Engel und Erzengel und der überirdischen Mächte und Kraft und Weisheit des Vaters ist und er nach ihm mit der Herrschaft und Gewalt über alles betraut worden war, den obersten Führer der Mächte des Herrn. Es steht nämlich geschrieben: „Es geschah, als Josue in Jericho war, da blickte er auf und sah vor sich einen Menschen stehen, in dessen Hand ein gezücktes Schwert war. Josue trat zu ihm und fragte ihn: ‚Bist du einer der Unsrigen oder einer der Feinde?’ Jener entgegnete: ‚Der vor dir jetzt erschienen ist, ist der oberste Führer der Mächte des Herrn.’ Da fiel Josue auf sein Angesicht auf die Erde nieder und sprach zu ihm: ‚Mein Herr, was befiehlst du dem Knechte?’ Und der oberste Führer des Herrn antwortete Josue: ‚Löse deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig!’“13 Aus der Gleichheit der Worte kann man entnehmen, daß jene Person niemand anderer ist als der, welcher zu Moses gesprochen hatte, dem gegenüber sich die Schrift derselben Worte in gleicher Lage bedient; „Da der Herr sah, daß Moses komme, zu schauen, rief er ihm aus dem Dornstrauch entgegen: ‚Moses, Moses!’ Dieser fragte: ‚Was gibt es?’ Und er antwortete: ‚Nähere dich nicht! Löse deine Schuhe von deinen Füßen! Denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilige Erde.’ Und er fuhr fort: ‚Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs.’“14 Daß es tatsächlich ein Wesen gibt, welches schon vor der Welt lebte und war und welches als Wort Gottes und sich offenbarende Weisheit dem Vater und dem Gott des Alls bei der Erschaffung aller gewordenen [S. 22] Dinge behilflich war, lehren nicht nur die angeführten Beweise, sondern auch der eigene Mund der Weisheit selbst, welche durch Salomon klar und deutlich folgende Geheimnisse über sich offenbart: „Ich, die Weisheit, habe mich im Zelte der Klugheit und Erkenntnis niedergelassen, und die Einsicht habe ich zu Rate gerufen. Durch mich regieren die Könige und erlassen die Herrscher ihre Gesetze. Durch mich sind die Großen groß und herrschen die Mächtigen über die Erde.“15 Die Weisheit fügt noch bei: „Der Herr hat mich am Anfange seiner Wege für sein Werk erschaffen; vor der Zeit hat er mich gegründet. Im Anfange, vor Erschaffung der Erde, ehe noch die Wasserquellen hervorsprudelten, ehe noch die Berge aufgestellt wurden, vor allen Hügeln erzeugte er mich. Als er den Himmel bereitete, war ich bei ihm, und als er unter dem Himmel die Quellen sicherte, war ich bei ihm, um zu ordnen. Ich war es, mit dem er sich täglich freute. In seiner Gegenwart freute ich mich zu jeder Zeit, da er sich ergötzte an der Vollendung der Erde.“16 Daß der göttliche Logos präexistierte und daß er, wenn auch nicht allen, so doch einzelnen erschienen ist, diese Tatsache haben wir in Kürze festgestellt.

Der Grund, warum der göttliche Logos nicht wie jetzt, so auch schon früher allen Menschen und allen Völkern verkündet wurde, dürfte sich aus folgendem ergeben: Das frühere Leben der Menschen war noch nicht fähig, Christi Lehre, die voll Weisheit und Kraft ist, zu erfassen. Der erste Mensch hatte gleich am Anfange nach seinem ersten seligen Dasein das göttliche Gebot gering geachtet, war deshalb in dieses sterbliche, leidenvolle Leben geraten und hatte gegen die frühere Seligkeit in Gott diese verfluchte Erde eingetauscht. Seine Nachkommen, welche unsere ganze Erde bevölkerten, waren, von dem einen und anderen abgesehen, noch viel schlimmer geworden und hatten ein tierisches Dasein und ein widernatürliches Leben geführt. Ja sie hatten nicht ein- [S. 23] mal an Städte und Staaten, an Künste und Wissenschaften gedacht. Von Gesetzen und Verordnungen, von Tugend und Philosophie hatten sie nicht einmal eine Idee. Als Nomaden hatten sie gleich Wilden und Barbaren in der Wüste gelebt. Da sie durch das Übermaß freigewollter Bosheit die natürlichen Verstandesanlagen und die vernunftgemäßen, zarten Keime des menschlichen Herzens vernichtet hatten, hatten sie sich allen möglichen Schändlichkeiten ganz und gar hingegeben, so daß sie einander zugrunde richteten, einander mordeten, gelegentlich zu Menschenfressern wurden, sich zum Kriege gegen Gott und zu den allbekannten Kämpfen mit den Riesen erkühnten, daran dachten, die Erde zum Bollwerk gegen den Himmel zu machen, und sich in ihrem wahnsinnigen, maßlosen Hochmut anschickten, den Herrn der Welt selbst zu bekriegen. Wegen dieses Verhaltens bestrafte sie der allwissende Gott durch Überschwemmungen und rächte sich an ihnen wie an einem über die ganze Erde sich erstreckenden Urwald durch Feuer. Er schlug sie durch anhaltende Hungersnot, durch Pest und Krieg und durch Blitz und Ungewitter, sie durch bittere Strafen vor schrecklicher, schlimmster Seelenkrankheit bewahrend. Damals, als beinahe alle Menschen vom starken Schwindel der Bosheit erfaßt waren und fast alle Menschenseelen wie von einem furchtbaren Rausch verfinstert und betäubt wurden, erschien die erstgeborene und ersterschaffene (πρωτόκτιστος) Weisheit Gottes, der präexistierende Logos selbst im Übermaße seiner Menschenliebe bald den niederen Geschöpfen in Engelsgestalt, bald dem einen und anderen der alten Gottesfreunde in eigener Person als erlösende Gotteskraft eben in Menschengestalt, weil es nicht anders möglich war. Erst als nun durch diese Gottesfreunde die Samen der Gottesfurcht in die Masse getragen wurden und aus den alten Hebräern auf Erden ein ganzes Volk der Gottesfurcht erstand, erst als der Logos dieser noch an alten Gewohn- [S. 24] heiten hängenden Volksmasse durch den Propheten Moses Vorbilder und Symbole eines geistigen Sabbates und einer (geistigen) Beschneidung und Hinweise auf andere erhabene Lehren gab, ohne aber schon in die Geheimnisse selbst einzuführen, erst als durch das Bekanntwerden der jüdischen Gesetze, welche gleich einem Wohlgeruch unter die ganze Menschheit drangen, infolge der Bemühungen von Gesetzgebern und Philosophen, die überall auftraten, zahlreiche Völker gesitteter wurden, ihr wilder, roher, tierischer Sinn sich in Sanftmut verwandelte und sie in aufrichtigem Frieden freundschaftlich miteinander verkehrten,17 erst jetzt, zu Beginn des römischen Kaiserreiches, erschien allen übrigen Menschen und den Heiden des ganzen Erdkreises, da sie vorbereitet und bereits fähig waren, die Erkenntnis des Vaters anzunehmen, derselbe Lehrer der Tugenden, der Diener des Vaters in allem Guten, der erhabene und himmlische Logos Gottes, in Menschengestalt, ohne jedoch unsere körperliche Natur in etwas zu ändern. Jetzt erst wirkte und litt er, wie es die Prophezeiungen verkündet hatten, indem sie erklärten, es werde jemand, der Mensch und Gott zugleich ist, öffentlich auftreten, wunderbare Werke verrichten und sich allen Völkern als Lehrer der Verehrung des Vaters erweisen, und indem sie seine wunderbare Geburt, seine neue Lehre, das Außerordentliche seiner Taten, ferner die Art seines Todes, seine Auferstehung von den Toten und schließlich seine wunderbare Himmelfahrt prophezeiten. Die endgültige Herrschaft des Logos schaute in göttlicher Inspiration der Prophet Daniel, und in göttlichem Geiste, aber in menschlicher Form beschreibt er also die Gottes- [S. 25] erscheinung. „Ich schaute“, — sagt er — „bis die Throne aufgestellt waren und der Bejahrte sich gesetzt hatte. Sein Gewand war wie weißer Schnee und sein Haupthaar wie reine Wolle. Sein Thron war Feuerflamme und dessen Räder loderndes Feuer. Ein Feuerstrom wälzte sich vor ihm dahin. Abertausende dienten ihm und Abertausende umstanden ihn. Das Gericht setzte sich, und die Bücher wurden aufgeschlagen.“18 Sodann heißt es weiter: „Ich schaute, und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer, der war wie ein Menschensohn. Er schritt bis zu dem Bejahrten und wurde vor ihn geführt. Und es wurde ihm gegeben die Macht und die Ehre und das Reich, und alle Völker und Stämme und Zungen werden ihm dienen. Seine Herrschaft ist ewige Herrschaft, welche nicht aufhören wird, und sein Reich wird nicht zugrunde gehen.“19 Diese Prophezeiungen kann man offenbar auf niemand anderen beziehen als auf unseren Erlöser, welcher am Anfange bei Gott war als Gott und Logos und welcher wegen seiner schließlichen Menschwerdung Menschensohn genannt wird. Mit dem Gesagten wollen wir uns nunmehr begnügen; denn in einer eigenen Schrift hatten wir die Prophetenstellen über unseren Erlöser Jesus Christus gesammelt und an anderer Stelle die Offenbarungen über ihn noch wirkungsvoller zusammengetragen.20

1: Is. 53, 8.
2: Vgl. Matth. 11, 27.
3: Is. 9, 6.
4: Joh. 1, 1. 3.
5: Gen. 1, 26.
6: Ps. 32, 9; 148, 5.
7: Gen. 18, 1.
8: Ebd. 18, 25.
9: Ps. 106, 20.
10: Gen. 19, 24.
11: Ebd. 32, 28.
12: Ebd. 32, 30.
13: Jos, 5, 13—16.
14: Exod. 3, 4—6.
15: Sprichw. 8, 12, 15—16.
16: Ebd. 8, 22—25. 27 f. 30 f.
17: Nach Eusebius und vielen christlichen Lehrern bewirkte das mosaische Gesetz sittliche Besserung. Anders und tiefer urteilte der hl. Paulus im Römer- und Galaterbriefe. Nach ihm fiel das jüdische Volk durch das Gesetz des Moses erst recht in Sündenelend, so daß es keinen Grund hatte, sich gegenüber den sittlich verkommenen Heiden mit dem Gesetze zu brüsten.
18: Dan. 7, 9 f.
19: Ebd. 7, 13 f.
20: Vgl. des Eusebius’ Schrift „Evangelische Beweisführung“ (εὐαγγελικὴ ἀπόδειξις) von deren 20 Büchern nur noch 1—10 und ein Stück von 15 erhalten sind.

 

 

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Quellenangabe
Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Kirchengeschichte des Eusebius

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger