Papstbriefe - Echte und unechte Papstbriefe 2 (310—401) Damasus I. (366 — 384) 17. Brief des Hieronymus an P. Damasus über das Gleichnis vom verlorenen Sohne
„Und er fieng an, Mangel zu leiden, gieng hin und verdingte sich an einen Vornehmen jener Gegend." Nachdem er seinen Nährvater, der ihm auf das erste Wort alle Güter geschenkt, verlassen hatte, schloß er sich an den Fürsten dieser Welt an, d. i. an den Teufel, den Fürsten der Finsterniß, welchen die hl. Schrift bald Feind, bald Richter der Ungerechtigkeit, bald Drache, bald Satan, bald Hammer, bald Rebhuhn, bald Belial, bald einen brüllenden Löwen, bald Leviathan, bald Drache, bald Nilpferd und mit vielen anderen Namen benennt. Daß es aber heißt „einem von den Fürsten," ist so zu verstehen, daß es mehrere seien, welche in dieser Luft umher stiegen und durch den Trug verschiedener Laster das Menschengeschlecht ihrer Knechtschaft unterwerfen.
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