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Athanasius (295-373) - Des hl. Athanasius Erklärung der Psalmen (Expositiones in Psalmos)

Ps 135.

CXXXV.

V. 1. Alleluja.

V. 1. „Bekennet dem Herrn, denn er ist gut, denn in Ewigkeit währet seine Barmherzigkeit.“

V. 13. „Der das Meer theilte in Theile.“ Eine alte Sage lautet, daß das Meer sich in zwölf Theile getheilt und jedem Stamme je einen Durchgang gewährt habe.

V. 16. „Der sein Volk in der Wüste führte.“ Nicht geringer als das Wunder des Meeres ist das Wunder der Wüste. Denn Vieles drohte den Tod, Hunger, Dürre, Durst, eine Menge wilder Thiere, die Entbehrung aller Bequemlichkeiten ; sie aber ließen sich auf dem Marsche durch Nichts in Schrecken setzen, und er befreite sie von zwei mächtigen Königen, die auf Stärke, Macht und Leibesgröße stolz waren. Von diesen war Og 1 neun Ellen hoch und fünf Ellen breit und hatte ein eisernes Bett. [S. 814]

V. 19. „Sebon, den König der Amorrhäer.“ Nicht ohne Grund gedachte er mit Uebergehung der übrigen Könige vorzugsweise dieser, sondern er wollte das Volk an den von Gott verliehenen Sieg erinnern. Denn diese waren stolz auf ihre Stärke, Macht und Körpergröße.

V. 23. „Denn der Herr gedachte unser in unserer Erniedrigung.“ Mehr passen die Worte: „Denn der Herr gedachte unser in unserer Erniedrigung“ auf Jene, die von der geistigen Knechtschaft, als auf Jene, die von der sinnlich wahrnehmbaren befreit sind.

V. 25. „Der Speise gibt allem Fleische.“ Denn nicht bloß auf die Gottesfürchtigen erstreckt sich die Fürsorge des menschenfreundlichen Gottes, sondern auch auf die unvernünftigen Wesen, so daß er jedem eine entsprechende Nahrung gibt, und daß die Vorsehung sich von den Wundern des Himmels bis zu den kleinsten irdischen Gegenständen ausdehnt. Von da drang er wieder bis in den Himmel vor. Denn nach den Worten: „allem Fleische“ hat er angefügt:

V. 26. „Bekennet dem Gott des Himmels.“ Und obschon er Schöpfer aller Dinge ist, so heißt er doch vorzugsweise Gott des Himmels und wird von denen, die dort leben, verehrt. Denn es ist ein von Sünde reiner Ort.

1: V. 20.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger