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Athanasius (295-373) - Des hl. Athanasius Brief an Marcellinus über die Erklärung der Psalmen (Epistula ad Marcellinum)
Brief an Marcellinus

5.

Was aber das Amt der Propheten betrifft, so verkündet er fast in jedem die Ankunft des Heilands und daß er als Gott erscheinen wird. So heißt es im 49. Psalme: „Gott wird offenbar kommen, unser Gott, und wird nicht schweigen.“ 1 und im 117. Psalme: «Gesegnet sei, der da [S. 338] kommt im Namen des Herrn. Wir haben euch gesegnet vom Hause des Herrn. Gott ist der Herr, er ist uns erschienen.“ l2 Daß aber Dieser das Wort des Vaters ist, besingt er im 106, also: „Er sendete sein Wort und heilte sie und entriß sie ihrem Untergänge.“ 3 Denn Gott, der kommt, ist das abgesendete Wort selbst. Da er aber weiß, daß dieses Wort der Sohn Gottes ist, so singt er die Worte des Vaters im 44.: „Meinem Herzen ist ein gutes Wort entquollen.“ 4 und wieder im 109.: „Aus dem Mutterleibs habe ich dich vor dem Morgenstern gezeugt.“ 5 Denn was könnte man anders eine Zeugung Gottes nennen, als sein Wort und seine Weisheit? Denn da dem Buche der Psalmen bekannt war, daß dieses das Wort des Vaters sei, sagte es im 32. Psalme: „Durch das Wort des Herrn sind die Himmel befestigt worden, und durch den Hauch seines Mundes ihre ganze Kraft.“ °6

1: Ps. 49, 3.
2: Ps. 117, 26. 27.
3: Ps. 106, 20.
4: Ps. 44, 2.
5: Ps, 109, 3.
6: Ps. 32. 6

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger