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Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas
III. Gleichnisse
Neuntes Gleichnis

31. Kap. Die rundlichen Steine; Mahnungen für Herde und Hirten.

1. „Die anderen aber, die bis jetzt ihre runde Form behalten haben und für diesen Bau ungeeignet sind, weil sie das Siegel noch nicht erhalten haben, sind an ihren [S. 284] Platz zurückgebracht worden; sie waren nämlich gar (zu) sehr gerundet. 2. Auch muss von ihnen diese weltliche Gesinnung weggehauen werden, ebenso die Einbildung auf ihren Besitz, dann werden auch sie für das Reich Gottes geeignet sein. Denn diese müssen in das Reich Gottes eingehen11), denn der Herr hat dieses unschuldige Geschlecht gesegnet. Von diesem Geschlechte wird daher keiner verloren gehen. Und wenn je eines aus ihnen, von dem bösen Satan versucht, einen Fehltritt gemacht hat, so wird es rasch zurückkehren zu seinem Herrn. 3. Ich preise euch alle selig, ich, der Engel der Buße, die ihr unschuldig seid wie die Kinder, da euer Anteil gut und ehrenvoll ist bei Gott. 4. Ich sage aber euch allen, die ihr dieses Siegel empfangen habt, dass ihr geraden Sinn bewahren, Beleidigungen vergessen, in böser Gesinnung nicht verharren, erlittenes Unrecht nicht bitteren Herzens nachtragen sollet, dass ihr alle eines Geistes werden, diese bösen Spaltungen überbrücken und ganz beseitigen sollet, auf dass der Herr der Herde über diese sich freue. 5. Er wird sich aber freuen, wenn er alles gesund antrifft. Wenn er aber finden müsste, dass einige von ihnen sich entfernt hätten, wehe dann den Hirten! 6. Wenn aber die Hirten selbst sich entfernt haben? Wie werden sie sich rechtfertigen [für] ihre Herde? Werden sie etwa sagen, sie seien von der Herde verfolgt worden? Das wird man ihnen nicht glauben. Denn es ist unglaublich, dass die Herde dem Hirten etwas zuleid tut; und er wird noch härter bestraft werden wegen seiner Lüge. Und ich bin der Hirte und muss gar strenge Rechenschaft geben über euch.“

1: Joh 3:5.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger