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Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas
III. Gleichnisse
Neuntes Gleichnis

30. Kap. Die aus der Ebene für den Turmbau geholten Steine.

1. „Vernimm mich auch noch über all diese Dinge! [S. 283] Die Steine, die aus der Ebene genommen und an Stelle der Verworfenen in den Bau des Turmes gelegt wurden, bilden den Fuß dieses weißen Berges. 2. Da ja die Gläubigen von diesem weißen Berge alle als unschuldige Leute sich zeigten, befahl der Herr des Turmes, dass diese vom Fuße dieses Berges für den Bau des Turmes verwendet würden; er wusste nämlich, dass diese Steine, wenn sie in den Turm verbaut würden, glänzend bleiben werden, dass keiner von ihnen schwarz werden wird1. 3. Wenn aber der Herr Steine von den anderen Bergen dazu genommen hätte, hätte er den Turm noch einmal nachsehen und reinigen müssen. Diese aber erwiesen sich alle weiß, die, welche schon glauben, und die, welche erst zum Glauben gelangen, weil sie aus dem gleichen Geschlechte sind. Glücklich ist dieses Geschlecht, weil es unschuldig ist. 4. Höre jetzt über jene runden, weißen Steine. Sie kommen alle von diesem weißen Berge. Vernimm aber, weshalb sie runde Form zeigen. Ihre Reichtümer haben sie nämlich ein wenig ins Dunkel gerückt von der Wahrheit weg und ihre Farbe getrübt; von dem Herrn aber haben sie sich nie entfernt, und kein böses Wort kam aus ihrem Munde, sondern nur Gerechtigkeit, Tugend und Wahrheit. 5. Da der Herr ihre Gesinnung sah, dass sie nämlich für die Wahrheit eingenommen sein und dass sie auch gut bleiben können, ließ er ihre Reichtümer beschneiden, aber sie nicht ganz wegnehmen, damit sie von dem Reste Gutes tun können, und sie werden in Gott leben, weil sie aus einem guten Geschlechte stammen. Deshalb also wurden sie ein wenig behauen und dann in diesen Turm vermauert.“

1: Von hier ab fehlt der griechische Text. Den folgenden Teilen liegt eine alte lateinische Handschrift, die sogen. Vulgata (Funk, Patr. apost. I, 2 CXLIII) zugrunde.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger