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Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas
III. Gleichnisse
Neuntes Gleichnis

15. Kap. Die Namen der Frauen und Jungfrauen.

1. „Verkünde mir, o Herr, der Jungfrauen [Namen [S. 272] und den der schwarzgekleideten Frauen.“ „So vernimm die Namen der Jungfrauen], die der stärkeren, die an den Ecken standen. 2. Die erste ist der Glaube, die zweite die Enthaltsamkeit, die dritte die Stärke, die vierte die Langmut; die anderen, die zwischen diesen standen, haben folgende Namen: Aufrichtigkeit, Unschuld, Keuschheit, Frohsinn, Wahrheit, Einsicht, Eintracht, Liebe. Wer diese Namen und den des Gottessohnes trägt, der wird ins Reich Gottes kommen können1. 3. Nun vernimm auch die Namen der schwarzgekleideten Frauen. Auch unter ihnen sind vier stärkere: die erste ist der Unglaube, die zweite die Unmäßigkeit, die dritte der Ungehorsam, die vierte die Verführung. Ihre Begleiterinnen aber heißen: Trauer, Schlechtigkeit, Schwelgerei, Jähzorn, Lüge, Torheit, Üble Nachrede, Hass. Ein Diener Gottes, der diese Namen trägt, wird das Reich Gottes zwar schauen, aber hineinkommen wird er nicht.“ 4. „Was bedeuten sodann die Steine, Herr, die aus der Tiefe für den Bau passend kamen?“ „Die zehn ersten, die in das Fundament gelegt wurden, bedeuten das erste Geschlecht, die fünfundzwanzig anderen das zweite Geschlecht der gerechten Männer, die fünfunddreißig Propheten und Diener Gottes, die vierzig aber bedeuten Apostel und Lehrer der Botschaft des Gottessohnes.“ 5. „Weshalb haben nun die Jungfrauen auch diese Steine durch das Tor getragen und für den Bau übergeben?“ 6. „Diese waren nämlich zuerst Träger dieser Geister und sie ließen durchaus nicht voneinander ab, weder die Geister von den Menschen noch die Menschen von den Geistern, sondern die Geister blieben in ihnen, bis sie entschliefen. Und wenn sie nicht im Besitz dieser Geister gewesen wären, wären sie wohl auch nicht brauchbar gewesen für den Bau dieses Turmes.“

1: Joh 3:5.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger