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Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas
III. Gleichnisse
Neuntes Gleichnis

[S. 271] 14. Kap. Die von den Frauen Verführten können Buße tun.

1. „Wenn nun aber, Herr, die Männer, die in dieser Verfassung sind, sich bekehren, die Begierde nach diesen Frauen ablegen, zu den Jungfrauen zurückkehren und in ihrer Kraft und in ihren Werken wandeln, können dann diese nicht in das Haus Gottes kommen?“ 2. „Ja“, antwortete er, „wenn sie dem Werke dieser Frauen entsagen, die Kraft der Jungfrauen annehmen und in ihren Werken wandeln; deshalb trat auch die Verzögerung des Baues ein, damit diese, wenn sie sich bekehren, in die Wohnung des Turmes kommen. Wenn sie sich aber nicht bekehren, dann werden andere kommen, und diese werden für immer ausgeschlossen werden.“ 3. Für all dies habe ich dem Herrn Dank gesagt, dass er sich erbarmt hat über alle, über die sein Name angerufen worden ist und dass er den Engel der Buße zu uns geschickt hat, die wir gegen ihn gesündigt haben, und unseren Geist erneuerte und uns das Leben wieder gab, als wir schon verloren waren und keine Hoffnung fürs Leben mehr bestand. 4. „Jetzt aber, o Herr, sage mir, warum der Turm nicht auf dem Boden, sondern auf dem Felsen, und zwar über dem Tore gebaut werden musste.“ „Bist du immer noch unverständig und töricht?“ „Es ist notwendig, dass ich dich nach allem frage, da ich ganz und gar nichts begreifen kann; denn alles ist groß und herrlich und unbegreiflich für die Menschen.“ 5. „Höre! Der Name des Sohnes Gottes ist groß und unendlich und trägt die ganze Welt. Wenn nun die ganze Schöpfung durch den Sohn Gottes getragen wird, was hältst du dann von denen, die von ihm berufen sind, den Namen des Gottessohnes tragen und in seinen Geboten wandeln? 6. Siehst du nun, welche Leute er erträgt? Solche, die aus ganzem Herzen seinen Namen tragen. Er selbst ist die Grundlage für sie geworden und er trägt sie gerne, weil sie sich nicht schämen, seinen Namen zu tragen.“

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger