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Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas
III. Gleichnisse
Achtes Gleichnis

4. Kap. Die Prüfung der eingepflanzten Zweige.

1. Nach einigen Tagen kamen wir wieder an den Ort; der Hirte ließ sich auf den Platz des Engels nieder, und ich trat neben ihn. Da sprach er zu mir: „Lege dir ein reines Linnen um aus grobem Stoff [und diene mir;“ ich legte das Linnen um]. 2. Wie er mich dann gegürtet [S. 251] und für seinen Dienst bereit sah, sprach er: „Rufe die Männer, denen die eingepflanzten Zweige gehören, in der Reihenfolge, wie sie ihre Zweige abgegeben haben;“ und ich ging in die Ebene und rief sie alle her; da traten sie alle reihenweise an. 3. Und er sagte ihnen: Jeder soll seinen Zweig herausziehen und ihn zu mir bringen. 4. Die ersten nun, die ihre Zweige abgaben, hatten dürre und verstümmelte Zweige; als diese dürr und verstümmelt erfunden waren, ließ er die Leute an einen gesonderten Platz aufstellen. 5. Dann kamen die, welche dürre, aber keine verstümmelten Zweige brachten; einige von ihnen brachten auch grüne Zweige, die von anderen waren dürr und wie von Motten angefressen. Die Überbringer der grünen Zweige ließ er gesondert aufstellen, die mit den dürren und angefressenen Zweigen stellte er zu den ersten. 6. Dann kamen die mit den halbdürren und aufgerissenen Zweigen; und viele von diesen brachten grüne Zweige ohne Riss; einige brachten (sogar) grüne Zweige mit Trieben und Früchten an den Trieben, so wie die, welche mit Kränzen geschmückt in den Turm gegangen waren; viele andere brachten dürre und angefressene, oder dürre Zweige, die nicht angefressen waren, oder solche, die halbdürr waren und Risse zeigten. Er wies einem jeden seinen besonderen Platz an, die einen stellte er nämlich zu den passenden Abteilungen, die anderen aber besonders für sich.

 

 

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger