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Armenische Väter - Worte der Ermahnung über die Einsiedler

3.

Haben sie sich erhoben von ihrem rauhen Mahle, dann sprechen sie gemeinsam: Ehre sei dir, o Herr, Ehre unserem König, denn du gabst uns das Brot der Freude. Erfülle uns mit deinem heiligen Geiste, damit wir Wohlgefallen finden vor deinen Augen und daß wir nicht beschämt werden; denn du vergiltst einem jeden nach seinen Werken. Indem sie so sich segnen, ergeben sie sich eine kurze Zeit leichtem Schlaf, damit nicht von der ungekochten Nahrung der schöne Bau des Leibes gestört und verdorben werde. Doch auch während sie im Schlafe weilen, schauen sie geistige Erscheinungen und daher erklären sie Träume gleich den Worten heiliger Propheten.

Und sind sie erwacht, halten sie gemeinsame Umgänge ab, ohne Gegensatz und Widerspruch in liebevoller Übereinstimmung und sanfter Bescheidenheit. Die Vorsteher der Abteilungen erheben ihre Stimmen zum Gesang, abwechselnd wohlklingende geistliche Lieder singend, die jüngeren ihrerseits, wie sie diese Töne vernommen haben, stimmen harmonisch mit ihrem Gesang ein mit gleichem Klang, so daß wie aus einem Mund die Stimme der ganzen Menge ertönt. Und wenn sie den Singdienst längere Zeit vollbracht haben, werfen sie sich auf die Knie und widmen sich schweigend dem Gebete. Nachdem der Leiter des Gebetes sie aufgefordert hat, erheben sie sich alle und beendigen den Lobpreis Gottes.

 

 

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Quellenangabe
Inhaltsverzeichnis
Einleitung zu den Worten der Ermahnung über die Einsiedler

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger