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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Ein Brief über die teuflischen Zaubereien und die gottlosen Beschwörungen.

10.

Wird den Vorstehern Fleisch vom Leibe gerissen oder überfällt ihn plötzlicher Schmerz, so lassen sie Zauberer ins Haus kommen, um Zauberei zu treiben. Ja, nicht genug, daß sie äußerlich mit sich Zauberei treiben lassen, lassen sie sich auch noch über die Zaubermittel belehren, schreiben selbst Zauberschriften, hängen sie den Kranken an den Hals, grübeln nach über die Zauberformeln. Namen, die man nicht in den Geboten hört, schreiben sie zusammen und vermengen sie mit dem Namen Christi, damit man die Schriften für göttliche halte. Ja, so weit treibt sie Satan in ihrer Verwegenheit, daß sie den heiligen Namen Gottes in ihre Zauberbücher schreiben und ihn in Verbindung bringen mit den Zaubermitteln. Denn das heißt man nicht Gott ehren, sondern ihn verachten. Ja, sie werden noch verdammungswürdiger, weil sie Gott in den Zaubermitteln und Zauberbüchern mit den Dämonen vermengen, ohne auf die unsichtbaren Pfeile Satans zu achten. Denn die Zaubermittel und Zauberschriften sind Anordnungen des Satans, nicht Gottes. Deshalb läßt Satan auch seine verderblichen Pfeile nicht merken, denn boshaft läßt er den heiligen Namen Gottes mit seinen Befehlen vermengen, damit sie durch den Namen Gottes irregeführt, seine schwarzen Pläne nicht merken können (sollen). Denn töricht wie sie sind, behalten sie zwar den Christennamen noch bei, in ihren sinnlosen Handlungen aber erniedrigen sie sich (derart), als würden sie ihn nicht kennen. Niemand soll also den Dämonen dienen, niemand [S. 252] ihnen die Augen und den Mund küssen! Nein, denn den Willen der Dämonen zu erfüllen, wäre vollendeter Götzendienst.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger