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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Ein Brief über die teuflischen Zaubereien und die gottlosen Beschwörungen.

9.

Ein Zauberbuch also widerstrebt der Gnade und den Geboten Gottes, wie auch die falschen Propheten das Volk von den wahren Propheten losrissen, die Wahrheit unterdrückten und den Irrtum beschwichtigten1. Wenn er also auf die Propheten, welche Falsches lehrten, nicht hörte an jenem Tage, und wenn er Judas, den Jünger, aus der Schar der Apostel ausstieß und die Engel, die sich empörten, nicht schonte, sondern in der Hölle in dunkle Fesseln legte2 und nicht den Tag des Gerichtes abwartete, um diesen Sündern ein Beispiel zu geben, dann darf man als gewiß annehmen, daß er auch diese nicht schonte, die nicht im Glauben, sondern [S. 251] nur dem Namen nach Gott sich weihten und im Hause Gottes sich ernähren, sich um Gottes willen Ehre erweisen lassen, als Vorsteher der Kirche gelten, die Gebote Gottes laut vorlesen, sich Lehrer der Unwissenden und Führer der Irrenden anreden (nennen) lassen, während sie selber im Irrtum sind, die Gnade Gottes, das Gebet und das Öl der Salbung verloren haben, welche die Gebote für den Kranken vorgeschrieben haben, auch das Fasten und Gebet für den Kranken vernachlässigt haben, während sie zur Zauberei und Zauberschriften abirren.

1: Im armenischen Text steht beidemal dasselbe Zeitwort dardarezer zanel = aufhören machen. Vielleicht liegt eine Dittographie vor.
2: 2 Petr. 2, 4. Jud. 6. Röm. 2, 19 f.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger