Titel newsletter aktuell suche Titel werke start
Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Ein Brief über die teuflischen Zaubereien und die gottlosen Beschwörungen.

36.

[Forts. v. [S. 263] ] O du törichter Leser in allen Irrtümern! Genügten dir nicht die Reliquien der Märtyrer, welche bei dir ruhen und für dich bitten immerdar oder das Zeichen des heiligen Kreuzes, welches bei dir und immer in deinem Hause ist? Warum forderst du nicht von diesen die Erfüllung deiner Bitten? Warum gehst du den Bitten trügerischer Worte nach? Zürnt dir Gott etwa nicht dafür, daß du nicht zu ihnen gegangen bist? Sagt er nicht selbst: „Wenn einer spricht: da ist Christus oder dort, so glaubt es nicht; denn es werden viele falsche Christus und falsche Propheten auftreten in der Welt; selbst die Auserwählten würden sie in den Irrtum führen, wenn es möglich wäre1.“ Siehe, es hat sich erfüllt, und wir haben nach den Propheten falsche Propheten gesehen, nach den Aposteln falsche Apostel und nach den Märtyrern sehen wir jetzt falsche Märtyrer, die Menschen täuschen. Und der Unwissenden wegen, die den Geist der Stärke und der Wahrheit nicht kennen, haben wir vom Herrn den Befehl erhalten, der lautet: „Siehe, wenn sie zu euch sagen, er ist in der Wüste, so gehet nicht hinaus; und wenn sie sagen: er ist in der Kammer, so gehet nicht (dorthin)2.“

1: Matth. 21, 24.
2: Matth. 24, 26.

 

 

Informationen
Quellenangabe
Inhaltsverzeichnis
Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
Bilder Vorlage

Navigation
. Mehr
. Über die sündhaften ...
. Brief über die Ehesch...
. Über jene, welche ...
. Über die Unterlassung ...
. Über die furchtbaren ...
. Über die Andacht und ...
. Trostbrief über die ...
. Gebete.
. Ein Brief über die ...
. . Mehr
. . 28.
. . 29.
. . 30.
. . 31.
. . 32.
. . 33.
. . 34.
. . 35.
. . 36.
. . 37.
. . 38.
. . 39.
. . 40.
. . 41.
. . 42.
. . 43.
. . 44.
. .

Titel Top Back Next
 
Kontakt: Griechische Patristik und orientalische Sprachen - Miséricorde - Av. Europe 20 - CH-1700 Fribourg
Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger