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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Ein Brief über die teuflischen Zaubereien und die gottlosen Beschwörungen.

31.

Wisse, daß er nicht vermochte, in die Schweineherde zu fahren, sondern erst, als der (Herr) es ihm befahl1; auch vermochte er die Güter jener nicht zu verderben, bevor er vom Herrn die Erlaubnis dazu erhielt2. Hätte er wirklich Gewalt über unsere Seele ohne unseren Willen, er ließe es nicht zu, daß auch nur eines aus uns gottgefällig wäre, vielmehr würde er alle samt und sonders in Sünden stürzen und verderben. Wenn dem so [S. 261] wäre, wären die Propheten nicht Propheten, die Apostel nicht Apostel, alle Gerechten nicht Gerechte, denn so war sein Wille gerichtet. Aber dem ist nicht so. Vielmehr hat er nur Gewalt über den, der ihm gehorcht. Denn wisse auch du: Satan ist ein Menschenhasser, kein Menschenfreund. Hätte er Gewalt, unserer Hände Werke zu verderben oder zu beleben, dann hätte er schon lange sie vernichtet, und zwar nicht nur unsere Werke, sondern uns selbst ganz und gar; denn das ist seine Absicht; doch er ist ohnmächtig. Mißlingt dir also deine Arbeit (dein Unternehmen), so sei dessen eingedenk.

1: Luk. 8, 32.
2: Job 1, 12.

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger