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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Ein Brief über die teuflischen Zaubereien und die gottlosen Beschwörungen.

26.

[Forts. v. [S. 258] ] Nach dem Befehle des Schöpfers bereiten vier Elemente die Geschöpfe: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Wenn nun von diesen etwas zu wenig in der Mischung sich vorfindet, trägt die Erde keine Frucht. Von diesem Stoffe findet sich aber nichts im Monde. Warum also hältst du den Mond für die Ursache von dem Verderben oder von der Erneuerung? Der Staub kommt von der Erde, das Feuer von der Sonne, das Wasser vom Regen, die Luft vom Sturme. Diese sind es, die den Geschöpfen gemäß göttlicher Anordnung ihre Zusammensetzung geben. Was hat jedoch der Mond für eine Macht, zu verderben oder zu fördern? Denn im Mond ist weder Hitze noch Luft, weder Erde noch Wasser. Einzig und allein dazu wurde er erschaffen für uns, daß er leuchte in der Nacht. Er kreist umher und geht wieder unter, indem er das Bild des Lebenspendenden trägt und doch weiß er nichts von sich selbst, ob er etwas ist oder nicht, denn es ist in ihm keine Seele und kein Leben, vielmehr bewegt er sich und geht wie das Feuer und Wasser und ist uns zu Nutzen und Diensten nach dem Willen Gottes. Auf Gräser und Samen hat er keinen Einfluß, denn er ist vollständig leblos. Welche Qualen, welche Hölle verdient nun nach deinem Urteil jener, der das Unvernünftige für vernünftig hält und Ehre und Macht dem Schöpfer entzieht und sie auf Satan und nach den Wahrsagungen auf Tage überträgt, das Geschöpf verehrt und nicht den Schöpfer?

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger