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Armenische Väter - Reden des (Katholikos) Johannes Mandakuni
Trostbrief über die aus der Welt Geschiedenen.

7.

Sage mir also, Priester, warum führst du Scharen der Diener und Psalmensänger ein in die Chöre von Menschen, die sich durch Nacktheit entehren? Was haben geheiligte Diener gemein mit teuflischen, besessenen heulenden Menschen? Warum wirfst du die [S. 238] Betenden mit den Fluchenden zusammen, die Dankbaren mit den Feindseligen, die Lobpreisenden mit Gotteslästerern? Es ist nicht gestattet, in gottlosen satanischen Versammlungen englische Lieder einzuführen oder in ihren unreinen Götzentempeln die heiligen Gebete zu bringen oder auf den Altären Opfer darzubringen; denn die Unreinen kommen unter sich zusammen, die Reinen aber können sich nur bei Reinheit erfreuen. Für Heiden und Juden gibt es nicht die gleiche Versammlung (gehen nicht zusammen), ebensowenig für die Christen und Schismatiker, denn sie sind miteinander verfeindet und vernichten sich gegenseitig. Du aber wirfst alles in eins zusammen, und in eine Versammlung sendet ihr Segen und Fluch. Jene, die gottloserweise trauern, entfachen durch ihr entartetes Leben den Zorn, die Diener dagegen legen Fürbitte ein durch ihre Gebete und Psalmengesänge. Wenn die Verwandten des Verstorbenen durch ihre gottlose Trauer und ihr Jammergeschrei sich mit Gott verfeinden und seinen Zorn herausfordern, warum betest denn du da noch und flehst und legst Fürbitte ein, um Vergebung der Sünden für den Verstorbenen zu erlangen? Auf wen soll er hören, wen soll er annehmen?

 

 

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Einleitung zu den Reden des heiligen Johannes Mandakuni
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger